05. Oktober 2024 | 21:23 Uhr

Polarlicht_Header.png © gettyimages

Chancen stehen gut

HIER kann man heute Nacht Polarlichter sehen

In der Nacht auf Sonntag besteht die Chance auf Polarlichter in Österreich. 

Dieses Wochenende gibt es in Österreich endlich wieder die Chance, Polarlichter zu sehen. Grund dafür sind zwei starke Sonnenstürme. „Unsere Sonne ist aktuell am Höhepunkt ihres etwa 10-jährigen Zyklus und daher besonders aktiv. In den letzten 24 Stunden wurden zwei starke Eruptionen auf ihrer Oberfläche beobachtet, die einen Sonnensturm erzeugt haben“, teilte die UWZ mit.

Die besten Chancen auf Polarlichter hat man dabei in der Nacht auf Sonntag – und hier besonders im Westen Österreichs. In der Nacht lockert die Bewölkung von Westen her nämlich zunehmend auf. Jedoch können sich in den Niederungen und Tälern Restwolken halten. Zusätzlich entstehen dort Nebel- und Hochnebelfelder. Letzte Regentropfen fallen in der ersten Nachthälfte, in der zweiten Nachthälfte bleibt es trocken.

Karte Bewölkung Die Karte zeigt, wo es in Österreich wolkenlos ist

Polarlichter (Aurora borealis) sind eine Leuchterscheinung durch angeregte Stickstoff- und Sauerstoffatome der Hochatmosphäre. Hervorgerufen werden sie durch energiereiche geladene Teilchen, die mit dem Erdmagnetfeld wechselwirken. Meist sind sie nur in der Nähe der Pole zu sehen, selten kann man sie aber auch in Österreich bewundern. Dies war zuletzt im Mai der Fall.

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Immer wieder Regenschauer. 4/15°

Eine atlantische Störungszone zieht in abgeschwächter Form langsam über Österreich hinweg. Dabei ist es meist stark bewölkt, ein paar Auflockerungen gibt es am ehesten über dem östlichen Flachland und im Südosten. Außerdem kommt es zunächst vor allem entlang der Alpennordseite und im Nordwesten zu Regen und Regenschauern, die Schneefallgrenze bewegt sich meist zwischen rund 1200 und 1600m Seehöhe. Im Nachmittagsverlauf reißt die Bewölkung vor allem ganz im Westen, aber auch über dem östlichen Flachland wieder auf, die Sonne kommt zum Vorschein. Ein paar mitunter kräftigere Schauer sind dann hauptsächlich in der südlichen Steiermark, in Unterkärnten und dem Südburgenland noch möglich. Der Wind dreht mehrheitlich auf West-Nordwest, meist frischt er nur kurzzeitig mäßig auf, im Donauraum kann er vorübergehend recht lebhaft werden. Frühtemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad, Tageshöchsttemperaturen 8 bis 17 Grad.
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