26. November 2021 | 19:29 Uhr

schneesturm.jpg © AFP

ZAMG warnt vor "erhöhter Unfallgefahr"

Hier herrscht jetzt noch zwei Tage lang Schnee-Warnung

Die Unfall-Gefahr ist wegen des Schneefalls am Wochenende erhöht. 

Bereits heute versank das ganze Land im Schnee. Ein Tiefdruckwirbel erfasste mit seinem Frontensystem von der Adria kommend den Norden und Nordosten Österreichs und sorgt zwischen 5 bis 20cm Neuschnee – stellenweise sogar noch mehr. 

Noch in der ersten Nachthälfte zieht dann das Niederschlagsfeld in Richtung Nordosten ab, der Schneefall, bzw. Schneeregen klingt damit im Norden und Osten zumindest vorübergehend ab. Allerdings erfassen von Südwesten her bald neue Niederschläge das Land. In tiefen Lagen ist noch zeitweise Regen zu erwarten, ansonsten fällt Schneeregen und Schnee, und die Niederschläge werden in der zweiten Nachthälfte kräftiger.

Hier herrscht jetzt noch zwei Tage lang Schnee-Warnung

Laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) sind von Samstagnachmittag bis Sonntagvormittag mit einer neuen Tiefdruckentwicklung Neuschneemengen von 10 bis 20 cm zu erwarten, punktuell sind bis zu 30 cm möglich. Die ZAMG warnt daher vor einer erhöhten Unfallgefahr auf schneeglatten Straßen am Wochenende. Die Lage soll sich vorerst am Sonntag ab 9 Uhr beruhigen.

schnee2.jpg © ZAMG Klicken Sie für die Schnee-Warnung in Ihrer Region auf die Karte.

Handlungsempfehlungen

Die ZAMG empfiehlt folgende Handlungsempfehlungen in den von der Schnee-Warnung betroffenen Gebieten:  

  • Prüfen Sie Ihr Fahrzeug auf Wintertauglichkeit!
  • Planen Sie Verzögerungen im Straßenverkehr ein!
  • Reduzieren Sie im Straßenverkehr die Geschwindigkeit, vermeiden Sie Überholmanöver und halten Sie Abstand! Achten Sie auf den Einsatz von Schneeräumfahrzeugen!

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Lokaler Nebel, viel Sonne, -7/2°

In Tälern und Becken vor allem im Süden und Südosten sowie im Rheintal und im Waldviertel gibt es einige Hochnebelfelder, die vor allem im Südosten den ganzen Tag beständig sind. Abseits der Nebelfelder bleibt es sehr sonnig. Der Wind weht in höheren Lagen und im östlichen Flachland mäßig bis lebhaft aus Ost bis Südost, sonst bleibt es eher schwach windig. Tageshöchsttemperaturen in den Niederungen in der Osthälfte nur minus 4 bis minus 1 Grad, sonst meist zwischen plus 2 und 8 Grad, mit den höchsten Temperaturen im Bergland der Alpennordseite und im Westen sowie allgemein in höheren Lagen. Heute Nacht: In der Nacht bleibt es im Südosten trüb, ebenso oft auch im Waldviertel, sonst ist der Himmel regional noch sternenklar. Nach und nach gibt es aber auch im Osten und in Beckenlagen sowie in manchen Tälern wieder Nebel oder Hochnebel. Der Wind weht allgemein schwach, im Norden und Osten teils mäßig oder auffrischend aus Ost bis Süd. Es gibt wieder verbreitet strengen Frost zwischen minus 15 und minus 3 Grad, wobei es in klaren Alpentälern und Senken auch noch kälter werden kann.
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