04. Oktober 2016 | 08:04 Uhr

schnee6.jpg © Webcam Großglockner Hochalpenstraße Hochtor

Kaltluft-Einbruch

Hier fallen bis zu 25 Zentimeter Neuschnee

In Teilen Österreichs liegt die Schneefallgrenze am Dienstag unter 1.500 Meter.

Eine Front von Tief "Zofia" steuert am Dienstag kalte und feuchte Luft von Nordosten her an die Alpen. Vor allem in Nordstaulagen bleiben Wolken und Niederschläge hängen. Während es ganz im Westen zwischendurch immer wieder auflockert und auch weitgehend trocken bleibt, stauen sich von den Salzburger Tauern bis zum Wechsel dichte Wolken und bringen zwischen 20 und im Mariazeller Land gar bis zu Liter Regen pro Quadratmeter.

Durch die Niederschläge sinken die Temperaturen weiter, die Schneefallgrenze sinkt mit. Die Nullgradgrenze liegt um die 2.000 Meter, die Schneefallgrenze teilweise bei 1.500 Meter. Insgesamt sind auf den Bergen am Dienstag 15 bis 25 Zentimeter Neuschnee möglich.

Aktuelle Neuschnee-Prognose
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Am Mittwoch bessert sich die Lage etwas, die Schauer werden seltener. Es bleibt aber winterlich kalt. Bis zum Donnerstag ist etwas Niederschlag möglich, die Mengen bleiben aber gering.

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Vermehrt Regenschauer im W und N, sonst meist sonnig. 1/16°

Vor allem im Osten und Südosten scheint bis in den Nachmittag hinein häufig die Sonne, meist ziehen nur ein paar harmlose, lockere Wolkenfelder durch. Ausgehend vom Berg- und Hügelland bilden sich allerdings vorübergehend auch Quellwolken und mit diesen vereinzelt ein paar Regenschauer. Im übrigen Österreich ist es wechselnd bewölkt, die Sonne zeigt sich seltener und am Abend nimmt die Regenneigung mit Annäherung der nächsten Störungszone in Vorarlberg und im Tiroler Oberland wieder zu. Der Wind kommt am ehesten aus Südost bis West, er frischt nur örtlich in freien Lagen mäßig auf. Tageshöchsttemperaturen 10 bis 18 Grad. Heute Nacht: In der Osthälfte zeigt sich der Himmel in der Nacht zunächst meist gering oder zumindest aufgelockert bewölkt, ehe ab den frühen Morgenstunden umfangreiche Wolken einer weiteren Störungszone eintreffen. Vielerorts bleibt es trocken. Von Westen her ziehen deutlich mehr und zunehmend auch kompakte Wolken auf, schließlich breiten sich vom Bodensee bis zum oberösterreichischen Innviertel Regen- und eingelagerte Schauerwolken aus. Die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 1500 bis 1200m Seehöhe. Der Wind dreht im Bereich der Störungszone mehrheitlich auf West, bleibt aber schwach bis mäßig. Tiefsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad.
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