25. August 2018 | 10:54 Uhr

Schnee Mai © Bergfex

Kälteeinbruch

Heute Nacht kommt der Schnee

In der Nacht auf Sonntag wird es nicht nur im Hochgebirge winterlich - Aber Besserung schon in Sicht.

Nachdem am Freitag in vielen Regionen Österreichs noch der Hochsommer mit Temperaturen um die bzw. jenseits der 30 Grad regiert hat, steht ein Wettersturz bevor. In der Nacht auf Sonntag bringt ein Kaltlufteinbruch Schneefälle, wobei die Schneefallgrenze auf bis zu 1.600 Meter sinken wird, wie die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) am Samstag ankündigte.

Am Freitagnachmittag wurden im steirischen Bad Radkersburg noch 32 Grad gemessen. Immerhin 31,5 Grad wurden in Bad Deutsch-Altenburg in Niederösterreich erreicht. Mit 31,2 Grad kamen das burgenländische Kleinzicken und St. Andrä im Kärntner Lavanttal mit 30,8 Grad diesem Wert sehr nahe. Damit ist es jetzt vorbei, denn eine Kaltfront überquert am Wochenende das Bundesgebiet. Besserung ist allerdings schon wieder in Sicht. In der kommenden Woche schiebt sich vom Süden her ein Hochdruckgebiet über den Alpenraum, das Wetter sollte sich dann wieder freundlicher gestalten.

Am Samstag überwiegen Wolken

Am Samstag überwiegen die Wolken, zeitweise regnet es, am meisten im Süden. Länger trocken mit nur vereinzelten Schauern bleibt es im Nordosten Österreichs. Es ist rund zehn Grad kühler als in den vergangenen Tagen. Die Temperaturen liegen am Nachmittag nur zwischen 15 und 22 Grad. Die Schneefallgrenze liegt vorerst noch zwischen 2.000 und 2.500 Meter Seehöhe.

Schwall kalter und feuchter Luft

In der Nacht auf Sonntag kommt von Nordwesten aber nochmals ein Schwall kalter und feuchter Luft, der die Schneefallgrenze unter 2.000 Meter sinken lässt. Am Sonntag muss man in der Früh in Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Oberösterreich sowie in Oberkärnten und in der Obersteiermark zwischen 1.600 und 1.800 Meter Seehöhe mit Neuschnee rechnen. Im Tagesverlauf sind weitere Niederschläge angesagt, wobei es oberhalb von 1.600 bis 2.000 Metern schneit. Im Laufe des Tages klingt der Regen ab und es beginnt aufzulockern. Am längsten trüb bleibt es im Südosten. Es ist relativ kühl, mit Höchstwerten zwischen 13 und 20 Grad. Auf den Bergen hat es in 2.000 Meter zwischen null und drei Grad.
 
In der kommenden Woche wird es spätsommerlich, die Nächte können allerdings schon recht kühl sein. Am Montag ist es überwiegend sonnig, aber mit gedämpften Temperaturen. In der Früh sollten zwei bis zwölf Grad erreicht werden. In höher gelegenen Alpentälern ist Bodenfrost möglich. Am Nachmittag hat es zwischen 18 und 25 Grad. Am Dienstag und am Mittwoch wird es überwiegend sonnig mit Höchstwerten zwischen 22 und 29 Grad.

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Zunehmend schauer- und gewitteranfällig, 14/27°

Zunächst scheint vielfach die Sonne. Es ziehen nur ein paar Wolken durch, teils ist es sogar wolkenlos. Nur im Südosten haten sich kompaktere Wolkenfelder. Noch im Laufe des Vormittags bilden sich erste Quellwolken, über Mittag entstehen dann mächtige Quellwolken und es muss verbreitet mit Schauern und Gewittern gerechnet werden. Teils fallen diese kräftig aus und es muss mit straken Windböen gerechnet werden und auch örtlicher Hagel ist nicht auszuschließen. Der Schwerpunkt liegt zunächst im Süden und Südosten des Landes, in den Abendstunden ziehen kräftige Gewitter am Alpennordrand, sowie im Norden auf. Abseits der Gewitter weht der Wind aus westlichen Richtungen. Die Nachmittagstemperaturen liegen zwischen 23 und 30 Grad.
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