29. Oktober 2017 | 00:15 Uhr

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Sturmtief "Grischa" kommt

Heute droht uns Sturm-Chaos

Sturmtief »Grischa« verweht den Sonntag. 

Die ersten Vorboten des Megasturms, vor dem halb Europa zittert, waren schon am Samstagabend zu spüren: heftige Windböen in Wien, herabgerissene Äste und erste Feuerwehreinsätze in Wiener Neudorf. Aber heute herrscht in ganz Österreich Sturmalarm: Mit Geschwindigkeiten von bis zu 120 km/h fegt Sturmtief „Grischa“ übers Land.

Parksperren

Besonders ­betroffen sind die Bundesländer Salzburg, Oberösterreich, Niederösterreich, Wien und das Burgenland. Auf den Bergen werden bis zu 150 kmh starke Windböen erwartet.

Zentralfriedhof und mehr als 20 Parks in Wien gesperrt

Aus Angst vor umstürzenden Bäumen und herabfallenden Ästen sperrte die Stadt Wien ab Samstagabend zwanzig Parks und Waldgebiete wie den Lainzer Tiergarten. Auch der Wiener Zentralfriedhof bleibt heute mindestens bis zum Mittag geschlossen. In der Stadt Salzburg ­bleiben die Friedhöfe und der Hellbrunner Park geschlossen. In Oberösterreich wurden zwei für Samstagabend geplante Feste auf das nächste Wochenende verschoben.

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Stromausfälle

Die Wetterexperten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) befürchten große Probleme im Straßen- und Zugverkehr durch herabfallende Äste und umstürzende Bäume. Werden Elektrizitätsleitungen getroffen, drohen sogar Stromausfälle. „Wer nicht unbedingt hinausmuss, sollte am Sonntag daheimbleiben, besonders am Vormittag“, rät deshalb ZAMG-Me­teorologin Kathrin Götzfried.

Kühl

Ab Sonntagnachmittag „ist aus derzeitiger Sicht das Gröbste überstanden“, so Meteorologin Götzfried. Was bleiben wird, sind spürbar kühlere Temperaturen am Wochenbeginn.

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Regen und Gewitter von W, 13/23°

Eine markante Störungszone zieht von Nordwesten über das Land. Im Westen ist es von der Früh weg trüb und teils kräftige Schauer gehen dort nieder. Nach Osten zu zeigt sich anfangs oft noch die Sonne, im Tagesverlauf machen sich aber auch dort immer mehr Wolken bemerkbar und Regenschauer und Gewitter gehen nieder. Am längsten sonnig bleibt es im Osten und Südosten, jedoch ist dort im Laufe des Nachmittags mit teils kräftigen Gewittern zu rechnen. Der Wind frischt mit Störungsdurchgang mäßig bis lebhaft aus West auf, einzelne Gewitterzellen können lokal auch stürmische Böen mit sich bringen. Frühtemperaturen 11 bis 19 Grad, Tageshöchsttemperaturen von West nach Ost 19 bis 28 Grad.
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