20. Dezember 2020 | 22:39 Uhr

Grüne Weihnachten Wetter © DPA

Weihnachts-Wetter

Heuer gibt's grüne Weihnachten

Wir sollten uns langsam daran gewöhnen: Weiße Weihnachten gibt es kaum mehr. 

Prognose. So langsam lassen sich die Meteorologen auf die wichtige Frage ein: Wird es weiße Weihnachten geben?

Die offizielle Experten-Stelle, also die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG), macht nur wenig Hoffnung: „Die Schneefallgrenze sinkt bis zum Abend auf 1.300 bis 1.500 m Seehöhe.“

Ein paar Schneeflocken gibt es in höheren Lagen

Ö3-Wettermann Sigi Fink erklärt in einem Facebook-Video, dass keine einzige Landeshauptstadt am 24. Dezember Schnee ­sehen wird. Aber eine Kaltfront driftet im Laufe des Tages vom Atlantik langsam Richtung Österreich.

Fink zur Schneewahrscheinlichkeit: „In den Randzonen zu Deutschland hin könnte es am 24. am Abend ein paar Schneeflocken geben – vor allem in Nordtirol, im Salzburger Land, im Seengebiet Oberösterreichs oder im Salzkammergut. Vielleicht auch im Ausseerland.“ Fix hingegen ist: Wo jetzt noch Schnee liegt, da bleibt er weiterhin liegen. In Sillian etwa sind das noch 99 ­Zentimeter, in Lienz 70.

Halb so oft. Die Definition für weiße Weihnachten ist übrigens eine „geschlossene Schneedecke“. Die Wahrscheinlichkeit dafür hat sich laut ZAMG in den vergangenen Jahrzehnten halbiert.

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Schneeregen im W und N, Schneeschauer im O, -5/+4°

Zunächst überwiegen die Wolken und es schneit oder regnet vor allem von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich zeitweise. Stellenweise besteht vorübergehend Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze steigt von Westen her auf 600 bis 1300m. Im Osten gibt es nur ab und zu leichten oder unergiebigen Schneefall. Am Nachmittag lockert es von Western regional etwas auf, und der Niederschlag wird weniger. Am späten Nachmittag oder zum Abend hin wird der Niederschlag im Westen wieder häufiger. Der Wind weht in Tirol und Vorarlberg teils lebhaft aus West, abseits davon oft nur schwach bis mäßig. Tageshöchsttemperaturen minus 1 bis plus 7 Grad, mit den höchsten Temperaturen in der Westhälfte. Heute Nacht: Eine weitere Störungszone erfasst die Alpennordseite. Verbreitet ist von Vorarlberg, über Salzburg bis zum Alpenostrand zeitweise mit Schneefall, in tiefen Lagen teils auch mit Schneeregen zu rechnen. Einzelne Ausläufer erreichen auch den Süden. Hier bleibt es aber oft auch trocken. Der Wind weht entlang des Alpenhauptkamms und nördlich davon mäßig, in höheren Lagen lebhaft aus West, abseits davon weht er nur schwach. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 4 und plus 2 Grad.
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