07. September 2021 | 23:29 Uhr

sommerwetter.jpg © TZ Oesterreich Fuhrich Roman

Badewetter

Herbststart mit 30 Grad

Nach einem viel zu kalten August holt der Sommer jetzt seine Hitzetage nach. 

Wien. Vor acht Tagen begann eigentlich der meteorologische Herbst. Seitdem dreht der vergangene Sommer so richtig auf: Bis zu 30 Grad könnten die Temperaturen am Freitag erreichen (siehe Vorschau).
Derzeit schaufelt das starke Hochdruckgebiet „Hermelinde“ heiße Luft aus ­Afrika und vom Mittelmeer direkt zu uns. Schon gestern hatten wir bis zu 26 Grad. Es ist derzeit um bis zu 5,5 Grad zu heiß im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt.

Sommerbilanz: Zu heiß und auch zu verregnet

Hitzetage. Die Daten der ZAMG zeigen: In der historischen Statistik belegt der Sommer 2021 den achten Platz. Der heißeste Tag war der 8. Juli mit 37,5 Grad (Bad Deutsch-Altenburg, B.). Im Vergleich zum historischen Mittelwert hatten wir doppelt so viele Hitzetage (über 30 Grad). 24 gab es in Wien, Graz und Eisenstadt.
Verregnet. Der Sommer begann mit einer extrem trockenen Phase im Juni: 44 % weniger Regen als üblich. Dann aber im Juli (+33 %) und August (+22 %) kamen die Unwetter mit bis zu 150 Liter Regen pro Quadratmeter.

Weniger los. Geheimtipp: Die öffentlichen Freibäder (zumindest in Wien) haben noch bis zum 19. September offen. Wer jetzt ins Bad geht, hat viel Platz im Wasser und auf den Liegewiesen. Übrigens: Ende kommender Woche sollte es wieder so heiß werden.

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Im W und N teils sonnig, sonst trüb, 0/7°

Im Süden und Osten Österreichs liegen am Dienstag in den Niederungen Nebel und Hochnebel von unterschiedlicher Beständigkeit. Chancen auf sonnige Aufhellungen bleiben oft auch am Nachmittag gering. Weiter im Westen und Norden überwiegt hingegen meist sonniges Wetter. Letzte Nebel lichten sich hier meist rasch. Von Westen tauchen jedoch bereits am Morgen erste dichtere Wolken auf, die sich im Tagesverlauf nach und nach weiter in Richtung Osten ausbreiten und den Sonnenschein immer öfters trüben. Bis zum Abend kann es in Tirol und Vorarlberg außerdem mitunter leicht regnen. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1000 und 1500m Seehöhe. Der Wind kommt aus Südost bis Südwest und weht am Alpennordrand sowie im Flachland des Ostens teilweise mäßig. Minus 6 bis plus 4 Grad in der Früh. Die Tageshöchsttemperaturen sind mit 3 bis 11 Grad erreicht, am wärmsten mit Nordföhn zwischen dem Bodensee und dem Mostviertel.
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