07. Juli 2025 | 10:22 Uhr

schneepflug © Facebook/ Freiwillige Feuerwehr Turnau

Schneepflug fuhr

Hagelgewitter hinterlässt "Winterlandschaft"

Bis Sonntagnachmittag war es noch über 30 Grad, doch danach kamen Blitz und Donner. Das Unwetter war so verheerend, dass die steirischen Feuerwehren ausrückten. 

Der Sonntag begann mit sonnigem und heißem Wetter in der Steiermark. Über den Nachmittag zogen immer häufiger dunkle Wolken auf, und starker Wind kam auf. Ziemlich schnell fielen auch die ersten Tropfen. Am späten Sonntagvormittag gab die Landeswarnzentrale eine Wetterwarnung mit Warnstufe Orange (Stufe drei von vier) aus.

Hagel hinterlässt "Winterlandschaft"

Über Pogusch zog ein heftiges Hagelwetter und hinterließ eine "Winterlandschaft". Um die Straßen zu befreien, musste sogar ein Schneepflug ausrücken.

Die Österreichische Unwetterzentrale (UWZ) schrieb auf Facebook: "Eine der kräftigsten Zellen hat sich parallel zum Mürztal bewegt und am Pogusch reichlich Hagel und winterliche Fahrverhältnisse gebracht." Die Feuerwehr Turnau berichtet: "Ein kurzes, aber heftiges Hagelgewitter zog am Sonntagnachmittag über den Pogusch. Umgestürzte Bäume und zahlreiche hängengebliebene Fahrzeuge waren die Folge." 

Im Einsatz waren drei Fahrzeuge sowie 25 Einsatzkräfte, um die L123 frei zu machen. Der Schneepflug stammte von der Straßenmeisterei Gußwerk. Nach zwei Stunden konnten alle ausgerückten Einsatzkräfte wieder einrücken.

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Erst sonnig, nachmittags gewittrig, 18/34°

In der Osthälfte scheint noch für ein paar Stunden die Sonne. Vom westlichen Bergland ausgehend werden jedoch Quellwolken immer mächtiger und mit diesen gehen schließlich erste Regenschauer und Gewitter nieder, die sich in der Folge in Richtung Osten und Südosten ausbreiten. Während es im äußersten Osten mitunter sogar trocken bleibt, liegt der Niederschlagsschwerpunkt generell über den Alpengipfeln. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Süd bis West, in Gewitternähe muss aber stellenweise mit kräftigen Böen gerechnet werden. Mit 26 bis 37 Grad sind die Nachmittagstemperaturen erreicht, am wärmsten weiter im Osten. Heute Nacht: Während der Abendstunden gehen über dem westlichen und südwestlichen Bergland noch verbreitet, überall sonst nur noch vereinzelt Regenschauer und Gewitter nieder. Stellenweise können diese auch kräftig ausfallen. Bis nach Mitternacht lassen die Niederschläge aber insgesamt nach und die Wolken lockern mehr und mehr auf. Der Wind weht abseits von Schauern und Gewittern überwiegend schwach aus unterschiedlichen Richtungen. In Schauer- und Gewitternähe können mitunter lebhafte bis kräftige Sturmböen auftreten. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen 15 und 23 Grad.
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