23. April 2024 | 07:31 Uhr

Schnee © APA/EXPA/ JFK

Schneefahrbahnen

Heftiger Schneefall: Hier herrscht Warnstufe Rot

Heute wird das Wetter in Teilen des Landes spätwinterlich mit Schneefall bis in die Niederungen.

In den nächsten Stunden kann es bis ins Flachland schneien. Die Schneefallgrenze steigt aber immer weiter auf 500 bis 1.200m. Am meisten regnet oder schneit es in Unterkärnten und der Steiermark. In den Niederungen fallen bis zum Vormittag meist 3 bis 6 cm Neuschnee, vereinzelt sogar noch mehr, in Lagen um 1.000m zum Teil 10 bis 15cm, wie GeoSphere Austria berichtet. Auf den Bergen sind 15 bis 30cm Neuschnee zu erwarten.

Der Wetterdienst "Österreichische Unwetterzentrale" (uwz) warnt in diesen Regionen vor starken Schneefall:

Schneewarnung © uwz

GeoSphere Austria warnt bei heftigen Schneefall vor:

  • Erhöhter Unfallgefahr auf schneeglatten und noch nicht ausreichend geräumten Straßen
  • Verschlechterung der Passierbarkeit von Straßen, speziell höher gelegener sowie ganzjährig geöffneter Passstraßen
  • Behinderung des Straßen-, Schienen- und Flugverkehrs, mit Verzögerungen ist zu rechnen.
  • Gefahr von Schneebruch bei Nassschnee: Größere Äste können abbrechen, Strommasten und Stromleitungen können beschädigt werden. 

So wird das Wetter morgen

Während der ersten Tageshälfte überwiegen am Mittwoch dichte Wolkenfelder und bei einer Schneefallgrenze zwischen 400 und 1.000m Seehöhe regnet oder schneit es zunächst verbreitet, am meisten jedoch im Osten sowie am Alpenostrand. Anfangs kann es zum Teil bis in tiefe Lagen hinab schneien. Am Nachmittag lässt der Niederschlag insgesamt nach, von Nordwesten beginnt außerdem die Wolkendecke aufzulockern. Der Wind bläst im Osten mäßig bis lebhaft aus West bis Nordwest, sonst meist nur schwach bis mäßig. Frühtemperaturen minus 2 bis plus 5 Grad, Tageshöchsttemperaturen 5 bis 10 Grad.

Donnerstag: Schnee bis auf 300m

Wiederholt machen sich am Donnerstag Wolkenfelder bemerkbar, die einige Regenschauer bringen. Die Sonne zeigt sich nur zwischendurch. Die Schneefallgrenze steigt von anfangs 300 bis 700m Seehöhe bis zum Nachmittag auf 800 bis 1.100m Seehöhe an. Gegen Abend werden die Schauer seltener und die Bewölkung nimmt ab. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus Südwest bis Nordwest. Am Morgen umspannen die Temperaturen minus 2 bis plus 5 Grad, am Nachmittag 5 bis 12 Grad.

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Im N unbeständig, im S Sonne. 10/20°

Bei veränderlicher, teils stark quellender Bewölkung kommt es in vielen Regionen zu einigen Regenschauern, örtlich sind auch Graupelkörner und vereinzelt Blitz und Donner möglich. Die meisten Regenschauer sind nördlich des Alpenhauptkamms zu erwarten und die Schneefallgrenze sinkt dort nochmals öfter bis unter 2000m Seehöhe. Überwiegend trocken bleibt es nur im Süden und ganz im Osten. Zwischen den Schauerzellen gibt es kleine -, auf der Alpensüdseite und im östlichen Flachland auch größere Sonnenfenster. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus West bis Nord, nur im Süden bleibt es überwiegend windschwach. Tageshöchsttemperaturen meist nur 13 bis 21 Grad. Heute Nacht: Am Abend und in der Nacht auf Freitag ist es vor allem von Vorarlberg bis in die Obersteiermark oft stark bewölkt, außerdem kommt es gebietsweise auch zu etwas Regen und zu einzelnen Regenschauern. Im übrigen Österreich klingen allfällige Schauerzellen hingegen bald ab, die weitere Nacht verläuft dann oft sogar gering bewölkt und trocken. Der Wind weht am Alpenostrand mäßig bis lebhaft, abseits davon schwach bis mäßig, vorzugsweise aus West bis Nordwest. Die Lufttemperaturen gehen auf etwa 13 bis 5 Grad zurück.
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