13. September 2023 | 21:34 Uhr

Heftige Unwetter im südlichen Niederösterreich © EINSATZDOKU

In Niederösterreich

Heftige Unwetter sorgen für Feuerwehr-Einsätze

In großen Teilen des Landes gingen heute heftige Gewitter mit Starkregen nieder. Aufgrund der enormen Niederschlagsmengen mussten etwa mehrere Feuerwehren im südlichen Niederösterreich ausrücken.

Eine vom Westen her aufziehende Kaltfront brachte am Mittwoch teils heftige Gewitter mit sich. In vielen Orten gab es starken Niederschlag – so zum Beispiel in Langenlois wo es es seit Messbeginn (1965) noch nie so viel Niederschlag an einem Tag wie heute, berichten die Experten des Wetterdienstes "Österreichische Unwetterzentrale" (uwz).

Vom Gewitter betroffen waren vor allem auch Gegenden im südlichen Niederösterreich – vor allem die Bezirke Neunkirchen und Wiener Neustadt. In den Gemeinden Aspang, St. Peter am Wechsel, Mariensee, Zöbern, Krumbach und Kirchschlag mussten die Feuerwehren zu mehreren Unwetter-Einsätzen ausrücken. 

Heftige Unwetter im südlichen Niederösterreich © EINSATZDOKU

Heftige Unwetter im südlichen Niederösterreich © EINSATZDOKU

Aufräumarbeiten dauerten an

Aufgrund der enormen Niederschlagsmengen in kurzer Zeit, traten in den genannten Gemeinden mehrere Bäche über die Ufer, zahlreiche Muren gingen ab und auch Hangrutschungen wurden von den Feuerwehren beseitigt. 

Heftige Unwetter im südlichen Niederösterreich © EINSATZDOKU

Neben Starkregen gab es aber auch Hagel, wie etwa in Zöbern und Krumbach. Außer den Feuerwehren stand auch schweres Gerät der Straßenmeisterei im Einsatz. Die Aufräumarbeiten dauerten bis in die Nachtstunden an.

Helfer rückten 75 Mal aus

Insgesamt wurden, laut Klaus Stebal vom Landeskommando, in ganz Niederösterreich vorerst rund 75 Feuerwehreinsätze verzeichnet. Großteils sei aufgrund von Auspumparbeiten ausgerückt worden. Schwierigkeiten bereiteten auch auf Straßen gestürzte Bäume.

Nach Angaben von Bezirksfeuerwehrkommandant Josef Huber hatte sich im Wechselgebiet bereits in den Nachmittagsstunden eine "enorme Gewitterzelle" gebildet. Als sich diese entlud, seien auch Bäche über das jeweilige Ufer getreten.

Betroffen war etwa Aspang-Markt. In der Marktgemeinde standen laut Huber in den Abendstunden 19 Feuerwehrmitglieder sowie sieben Fahrzeuge im Einsatz. Aufgrund des Unwetters ausgerückt waren die Helfer aber u.a. auch in den Bezirken Wiener Neustadt, Krems, Horn und Gänserndorf.

Im Südosten Österreichs sind bis in die zweite Nachthälfte hinein weiterhin Gewitter möglich, so die Wetter-Experten des "uwz".

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Schnee und teils gefr. Regen, -10/+1°

Wolken einer Warmfront breiten sich nach und nach von Westen entlang der Alpennordseite auf den Norden und Osten Österreichs aus. Von Vorarlberg bis Oberösterreich regnet und schneit es bereits häufig. Auf den noch kalten Verkehrswegen besteht erhöhte Glatteisgefahr. Bis zum Abend breitet sich der Niederschlag zunächst in Form von Schnee langsam in Richtung östliches Flachland aus. Mit einer steigenden Schneefallgrenze von Westen steigt schließlich auch hier die Glatteisgefahr. Südlich des Alpenhauptkammes geht es hingegen weitgehend trocken mit dem Wetter bis zum Abend weiter. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost bis West bei Nachmittagstemperaturen zwischen minus 5 und plus 4 Grad, mit den höchsten Temperaturen im Westen. Heute Nacht: Eine Warmfront zieht in der Nacht auf Dienstag mit dichten Wolken und Niederschlag in Richtung Osten über Österreich. Von Westen geht der Niederschlag in tiefen Lagen allmählich in gefrierenden Regen über. Auf den kalten Fahrbahnen steigt die Glatteisgefahr deutlich. Bis zum Morgen lässt schließlich von Vorarlberg bis Oberösterreich der Niederschlag nach, die Wolken bleiben zunächst aber noch oft dicht. Aufgelockert bewölkt und trocken geht es hingegen südlich des Alpenhauptkammes durch die Nacht. Der Wind weht nur schwach. Die Temperaturen steigen bis zum Morgen auf minus 6 bis plus 5 Grad, am wärmsten ist es in höheren Lagen.
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