30. Mai 2017 | 21:45 Uhr

Heißester Tag des Jahres

Heftige Unwetter nach Rekordhitze

Sehr schwül und gewittrig: So bleibt das Wetter für den Rest dieser Woche.

Während in Wien noch viele die Sonne und Temperaturen bis zu 35 Grad genossen, ging es im Westen schon ganz anders zu: Gewitter zogen von den Britischen Inseln über Deutschland herein – in Seefeld gab es schwere Schäden durch Murenabgänge und überflutete Keller. Die Feuerwehr musste 36 Mal ausrücken – 55 Mann waren mit 10 Fahrzeugen im Einsatz.

Salzburg. Eine länderübergreifende Suchaktion von Einsatzkräften aus Salzburg und Bayern nach einem abgestürzten Bergsteiger am Untersberg ist wegen eines aufziehenden Unwetters vorerst abgebrochen worden. Sobald das Gewitter abge­zogen ist, werde weiter nach dem Mann gesucht, so die Bergrettung.

Gewitterstimmung. In Oberösterreich ging der Gewitterfront die Kraft aus – der Osten blieb verschont, doch heute können auch hier Regenschauer das Sonnenbaden verkürzen. Schlimmer war es in Berlin – dort wurde der Notstand ausgerufen. Eine Frau (73) in Aachen wurde vom Blitz getötet.

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Schneeregen im W und N, Schneeschauer im O, -5/+4°

Zunächst überwiegen die Wolken und es schneit oder regnet vor allem von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich zeitweise. Stellenweise besteht vorübergehend Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze steigt von Westen her auf 600 bis 1300m. Im Osten gibt es nur ab und zu leichten oder unergiebigen Schneefall. Am Nachmittag lockert es von Western regional etwas auf, und der Niederschlag wird weniger. Am späten Nachmittag oder zum Abend hin wird der Niederschlag im Westen wieder häufiger. Der Wind weht in Tirol und Vorarlberg teils lebhaft aus West, abseits davon oft nur schwach bis mäßig. Tageshöchsttemperaturen minus 1 bis plus 7 Grad, mit den höchsten Temperaturen in der Westhälfte. Heute Nacht: Eine weitere Störungszone erfasst die Alpennordseite. Verbreitet ist von Vorarlberg, über Salzburg bis zum Alpenostrand zeitweise mit Schneefall, in tiefen Lagen teils auch mit Schneeregen zu rechnen. Einzelne Ausläufer erreichen auch den Süden. Hier bleibt es aber oft auch trocken. Der Wind weht entlang des Alpenhauptkamms und nördlich davon mäßig, in höheren Lagen lebhaft aus West, abseits davon weht er nur schwach. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 4 und plus 2 Grad.
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