02. Februar 2019 | 10:10 Uhr

Bad Mitterndorf Schnee © APA/ERWIN SCHERIAU

Vorarlberg

Haus unter Schneelast eingebrochen

Das Jahrhunderte alte Gebäude hielt den Druck des Schnees nicht mehr aus.

Ein etwa 200 Jahre altes Haus ist in der Nacht auf Samstag im Ortsteil Bregenz-Fluh unter der Schneelast eingebrochen. Der Regen in der Nacht dürfte den Schneedruck erhöht haben. Verletzt wurde niemand, da das zuletzt landwirtschaftlich genutzte Gebäude laut Polizei leer stand.

Die Fluherstraße wurde an der betreffenden Stelle nicht verschüttet. Auch keine umliegenden Gebäude gefährdet. Die Feuerwehr stand mit 40 Mann und drei Fahrzeugen im Einsatz.
 

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Schnee und teils gefr. Regen, -10/+1°

Wolken einer Warmfront breiten sich nach und nach von Westen entlang der Alpennordseite auf den Norden und Osten Österreichs aus. Von Vorarlberg bis Oberösterreich regnet und schneit es bereits häufig. Auf den noch kalten Verkehrswegen besteht erhöhte Glatteisgefahr. Bis zum Abend breitet sich der Niederschlag zunächst in Form von Schnee langsam in Richtung östliches Flachland aus. Mit einer steigenden Schneefallgrenze von Westen steigt schließlich auch hier die Glatteisgefahr. Südlich des Alpenhauptkammes geht es hingegen weitgehend trocken mit dem Wetter bis zum Abend weiter. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost bis West bei Nachmittagstemperaturen zwischen minus 5 und plus 4 Grad, mit den höchsten Temperaturen im Westen. Heute Nacht: Eine Warmfront zieht in der Nacht auf Dienstag mit dichten Wolken und Niederschlag in Richtung Osten über Österreich. Von Westen geht der Niederschlag in tiefen Lagen allmählich in gefrierenden Regen über. Auf den kalten Fahrbahnen steigt die Glatteisgefahr deutlich. Bis zum Morgen lässt schließlich von Vorarlberg bis Oberösterreich der Niederschlag nach, die Wolken bleiben zunächst aber noch oft dicht. Aufgelockert bewölkt und trocken geht es hingegen südlich des Alpenhauptkammes durch die Nacht. Der Wind weht nur schwach. Die Temperaturen steigen bis zum Morgen auf minus 6 bis plus 5 Grad, am wärmsten ist es in höheren Lagen.
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