26. Dezember 2024 | 10:03 Uhr

Lawine_Header.png © getty (Symbolbild)

Abgang in Lech

Hand ragte aus Schnee: 40-Jähriger 500 Meter von Lawine mitgerissen

Der Vorarlberger konnte sich selbst aus der Lawine befreien. 

Buchstäblich mit links hat sich ein Mann am Christtag aus einer Lawine befreien können. Nachdem ihn gegen 14.20 Uhr eine Lawine am Madlochjoch bei Lech (Bezirk Bludenz) etwa 500 Meter mitgerissen und komplett verschüttet hatte, ragte nur noch die linke Hand des 40-Jährigen in die Luft. Während seine Partnerin einen Notruf absetzte und mit der Suche begann, konnte der Verschüttete zunächst sein Gesicht selbstständig freigraben und sich in der Folge komplett befreien.

Der Mann wurde mit dem Notarzthubschrauber ins LKH Bludenz zur Untersuchung geflogen, von dort aber unverletzt entlassen. Der ausgebildete Skiführer war als erster in den Hang eingefahren, während seine Partnerin wartete. Nach einem lauten Setzungsgeräusch setzte sich dann der gesamte Bereich um den Mann in Bewegung. Er konnte sich zunächst noch auf den Ski halten, kam dann aber zu Sturz und wurde verschüttet. Beide Skifahrer waren mit kompletter Notfallausrüstung ausgestattet, doch wurde beim Verunglückten der Lawinenairbag nicht ausgelöst. Neben der Bergrettung Lech und zwei Hubschraubern waren auch zwei Polizei- bzw. Alpinstreifen im Einsatz.

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Erst sonnig, nachmittags gewittrig, 18/34°

Bis zum Freitagabend scheint in den meisten Landesteilen verbreitet die Sonne und es bleibt außerdem teilweise sehr heiß, vor allem aber im Osten Österreichs. Über den Alpengipfeln im Westen und Südwesten werden die Quellwolken während der Nachmittagsstunden aber immer mächtiger und mit diesen steigt schließlich von Vorarlberg bis Salzburg, in Osttirol und auch in der westlichen Steiermark die Gefahr von kräftigen Regenschauern und Gewittern. Der Wind weht generell nur schwach, im östlichen Flachland auch mäßig aus Ost bis Süd. Mit den Gewittern kann der Wind aber auch teils kräftig auffrischen. Die Nachmittagstemperaturen 29 bis 39 Grad, punktuell auch noch heißer. Heute Nacht: In der Nacht auf Samstag klingen Gewitterreste vom Nachmittag bald ab und dann zeigt sich der Himmel meist gering bewölkt oder sogar sternenklar. Nach Mitternacht ziehen aber vor allem im Westen und Norden Österreichs auch wieder ein paar Wolken durch. Dabei können vereinzelt auch Schauer nicht völlig ausgeschlossen werden. Der Wind weht generell schwach aus Süd bis West. Die Tiefsttemperaturen umspannen 16 bis 24 Grad.
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