30. Juni 2021 | 18:22 Uhr

Fast kein Tag ohne schweren Hagel:

Hagelversicherung meldet weitere 7,8 Millionen Euro Schaden

Die Unwetter werden immer heftiger; es vergeht kaum ein Tag ohne Hagel. Die Hagelversicherung meldet weitere 7,8 Millionen Euro Schaden.  

Die Gewitter werden immer heftiger und auch Hagelschläge stehen plötzlich an der Tagesordnung 

Starke Gewitter im Burgenland und Steiermark 

Die Unwetter-Serie nimmt kein Ende. So wurden heute am späten Nachmittag und Abend Agrarflächen in der Steiermark und im Burgenland durch Starkniederschläge in Kombination mit Hagel und Sturm gebietsweise schwer geschädigt. „Die Landwirtschaft kommt auch in der Steiermark und im Burgenland momentan nicht zur Ruhe. Nach den schweren Unwettern Ende letzter Woche wurde die Landwirtschaft in den beiden Bundesländern heute erneut von schweren Unwettern heimgesucht.

Ernteeinkommen vernichtet 

Viele Kulturen standen kurz vor der Ernte. Binnen Minuten wurde aber die Arbeit und damit das Einkommen vernichtet. Nach ersten Erhebungen durch die Sachverständigen der Österreichischen Hagelversicherung ist mit einem Gesamtschaden von 7,8 Millionen Euro zu rechnen. Die Sachverständigen sind im Dauereinsatz. Landwirtschaftlichen Betrieben im Ausnahmenzustand muss rasch geholfen werden“, so Dr. Kurt Weinberger, Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Hagelversicherung.

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Warmfront mit Regen, im S sonniger, -5/+6°

Von Westen her treffen in rascher Folge Störungszonen ein und bringen recht verbreitet Regen und Schneefall. In den Niederungen im Norden und Osten besteht am Vormittag vorübergehend auch Glatteisgefahr. Vor allem am Nachmittag und bis in die Nacht hinein fällt im Westen kräftiger Regen oder Schneefall. Die Schneefallgrenze steigt von 500 bis 700m tagsüber auf 900 bis 1300m Seehöhe an. Ganztägig trocken und zeitweise sonnig bleibt es im Süden und Südosten. Der Wind weht zunehmend mäßig bis lebhaft aus West, nur ganz im Osten und im Süden bleibt es windschwach. Tageshöchsttemperaturen 2 bis 10 Grad.
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