26. Juni 2025 | 23:39 Uhr

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Sturm & Blitze

Hagel-Hammer: HIER zogen heftige Unwetter über Österreich

Bereits zu Mittag hatten Katastrophenschutzzentralen in Österreich für vereinzelte Regionen oder auch im Fall der Steiermark für ein ganzes Bundesland Warnungen vor heftigen Unwettern am Donnerstagnachmittag und -abend ausgegeben.

Am späten Donnerstagnachmittag, 26. Juni 2025, ist eine Superzelle über die steirische Landeshauptstadt gezogen. In der Grünen Mark traf es vor allem den Zentralraum Graz: Starker Niederschlag, Sturmböen und einzelne Hagelkörner prägten am frühen Abend das Stadtbild an der Mur.

Bereits am Nachmittag hatten die Veranstalter einer Demonstration gegen Kürzungen im Sozialbereich den Protestzug in der Landeshauptstadt verschoben. Kurz bevor dieser hätte beginnen sollen, begann es dann auch stark zu regnen und zu stürmen.  

Schäden in Tirol und Vorarlberg

In Tirol gingen schon am Nachmittag teils heftige Gewitter mit Hagel nieder. Der Schwerpunkt lag im Tiroler Unterland. Insbesondere die Bezirke Schwaz und Kitzbühel waren betroffen, hieß es seitens der Leitstelle Tirol zur APA.

Wie oe24 erfuhr, hagelte es teilweise so große Hagelkörner, die eine ganze Hand füllen!

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Rund 100 Feuerwehreinsätze wurden am Nachmittag verzeichnet. In einigen Orten dürften Blitzschläge Brände in Wäldern verursacht haben - von gröberen Schäden oder verletzten Personen war bis zum frühen Abend aber nichts bekannt. In Fügen im Tiroler Zillertal sei es wiederum zu einigen Wasserschäden gekommen.

Am Pillberg im Bezirk Schwaz hatte ein Autofahrer indes großes Glück: Ein Baum stürzte auf das bergwärts fahrende Fahrzeug - der Lenker blieb aber unverletzt, sagte ein Polizeisprecher. Zudem traf ein Baum ein Hausdach, es wurde dabei beschädigt.

Fügen Unwetter © Zoom Tirol

Fügen Unwetter © Zoom Tirol

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Auch über Vorarlberg zog am Donnerstagnachmittag eine Gewitterfront durch. Diese brachte teilweise Starkregen und lokal auch Hagel, fiel aber offenbar weniger stark aus als befürchtet. Laut Auskunft der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle gegen 17.30 Uhr gab es bisher lediglich einen Feuerwehreinsatz.  

Zwei Brände in Tirol

In Tirol kam es ebenfalls zu zwei Bränden wegen Blitzeinschlägen. Ein Blitz schlug gegen 15:25 Uhr am Donnerstag in ein Einfamilienhaus in Wörgl ein. Der Einschlag setzte die Fassade im unteren Bereich in Brand. Das Feuer breitete sich bis unters Dach aus. Die Feuerwehr Bruckhäusl konnte den Brand gegen 16:45 Uhr unter Kontrolle bringen, danach unterstützten sie bei der Abdichtung der Außenwand. Es wurde niemand verletzt. 

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In Kössen (Bezirk Kitzbühel) brach gegen 16 Uhr ein Feuer in einem Heustadel aus. Die Feuerwehr Kössen konnte das Feuer schnell löschen. Zu Schaden kam auch hier niemand. Nur in der Hütte gab es ein Loch von der Größe von knapp einem Quadratmeter.

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Im N unbeständig, im S Sonne. 10/20°

Bei veränderlicher, teils stark quellender Bewölkung kommt es in vielen Regionen zu einigen Regenschauern, örtlich sind auch Graupelkörner und vereinzelt Blitz und Donner möglich. Die meisten Regenschauer sind nördlich des Alpenhauptkamms zu erwarten und die Schneefallgrenze sinkt dort nochmals öfter bis unter 2000m Seehöhe. Überwiegend trocken bleibt es nur im Süden und ganz im Osten. Zwischen den Schauerzellen gibt es kleine -, auf der Alpensüdseite und im östlichen Flachland auch größere Sonnenfenster. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus West bis Nord, nur im Süden bleibt es überwiegend windschwach. Tageshöchsttemperaturen meist nur 13 bis 21 Grad. Heute Nacht: Am Abend und in der Nacht auf Freitag ist es vor allem von Vorarlberg bis in die Obersteiermark oft stark bewölkt, außerdem kommt es gebietsweise auch zu etwas Regen und zu einzelnen Regenschauern. Im übrigen Österreich klingen allfällige Schauerzellen hingegen bald ab, die weitere Nacht verläuft dann oft sogar gering bewölkt und trocken. Der Wind weht am Alpenostrand mäßig bis lebhaft, abseits davon schwach bis mäßig, vorzugsweise aus West bis Nordwest. Die Lufttemperaturen gehen auf etwa 13 bis 5 Grad zurück.
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