20. April 2016 | 12:03 Uhr

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Vorschau

Grusel-Wochenende im Anmarsch

Es wird regnerisch und kühler - ein Winter-Comeback kündigt sich an.

Derzeit verwöhnt uns das von der Nordsee bis zum Mittelmeer reichende Hoch "Norbert" mit Sonnenschein und Temperaturen von bis zu 24 Grad. Rechtzeitig zum Wochenende ist es damit aber vorbei. Denn "Norbert" zieht sich in Richtung Atlantik zurück und macht damit den Weg frei für einen Einbruch polarer Kaltluft in Mitteleuropa.

Bevor es am Sonntag wieder kalt wird und in der kommenden Woche gar der Winter zurückkommt, steht uns noch ein wechselhaftes bis verregnetes Wochenende bevor.

Freitag von Westen her Wolken
Bereits am Freitag breiten sich dichte Wolkenfelder von Westen her in Richtung Osten aus. Ab dem Nachmittag muss man sich von Vorarlberg bis in die Obersteiermark auf Regenschauer und Gewitter gefasst machen. Im östlichen Flachland bleibt es am längsten trocken, bis in den Abend hinein. Die Temperaturen steigen auf 14 bis 21 Grad, mit den höchsten Werten im Südosten.

Samstag: Trüb, regnerisch, kühler
Am Samstag überwiegen dichte Wolken, immer wieder ziehen Schauer durch, auch einzelne Gewitter sind möglich. Mit den Niederschlägen sinken die Temperaturen und damit auch die Schneefallgrenze von anfangs über 2.000 Meter auf etwa 1.000 Meter. Die Temperaturen erreichen nur noch 10 bis 17 Grad. Die Niederschlagsmengen schwanken dabei regional stark und werden zwischen 15-30 Liter pro Quadratmeter in Bregenz und 5-10 Liter in Wien liegen.

Kaltlufteinbruch am Sonntag
Am Sonntag erreichen kalte Luftmassen polaren Ursprungs die Alpen, die Temperaturen sinken im ganzen Land und die Höchstwerte erreichen nur noch 6 bis maximal 14 Grad. An der Alpennordseite bleibt es stark bewölkt mit Schauern, im Norden un Osten regnet es am Vormittag. Mit dem Absinken der Temperaturen sinkt auch die Schneefallgrenze und pendelt zwischen 500 und 1.000 Meter. Im Süden kann sich vereinzelt die Sonne zeigen, hier bleibt es auch am ehesten trocken. Im Norden und Osten frischt lebhafter Nord- bis Nordwestwind auf, Böen können auch Sturmstärke erreichen.

Winter-Comeback

Polare Kaltluft und Schauer bleiben auch anfangs der kommenden Woche wetterbestimmend, teilweise kann es bis in die Niederungen schneien, die Temperaturen steigen am Montag kaum über 10 Grad.

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Schaueranfällig, im O und S etwas Sonne, 1/7°

Im Einfluss einer Störung dominieren bis zum Abend insgesamt dichte Wolken. Die Sonne zeigt sich maximal zwischendurch. Von Nordwesten breiten sich außerdem mehr und mehr Regen- oder Schneeschauer aus. Vom Arlberg bis ins Mostviertel regnet oder schneit es zum Teil auch intensiv, am meisten aber im Westen. In den Niederungen ziehen hingegen nur einzelne Schauer durch. Weitgehend trocken bleibt es lediglich im Süden Österreichs. Die Schneefallgrenze bewegt sich zwischen 300 und 800m Seehöhe. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus Nordwest. Vor allem im Bergland lebt der Wind aber immer wieder auch kräftig auf. Die Nachmittagstemperaturen 5 bis 13 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Dienstag bleibt es unbeständig und vor allem an der Alpennordseite schneit es von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich immer wieder. Bis zum Morgen intensiviert sich außerdem bei einer Schneefallgrenze zwischen tiefen Lagen und rund 700m Seehöhe im Osten der Niederschlag. Überall sonst bleibt es weitgehend niederschlagsfrei, zeitweise lockern die Wolken sogar vorübergehend auf. Der Wind weht in den Niederungen oft schwach bis mäßig, in höheren Lagen dauert der lebhafte Nordwestwind aber an. Die Tiefsttemperaturen minus 4 bis plus 5 Grad.
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