29. Jänner 2026 | 12:21 Uhr © getty Stufe 4 "Große Gefahr": Lawinen-Alarm in Osttirol Neue Schneefälle lassen die Lawinengefahr ab Donnerstag in Teilen Osttirols auf die zweithöchste Warnstufe ansteigen. Dann gelte in den Regionen Karnischer Kamm sowie den Lienzer Dolomiten oberhalb der Waldgrenze Stufe vier der fünfstufigen Skala, teilte das Land Tirol mit. Im Rest Osttirols sowie in Nordtirol gelte verbreitet Stufe drei, also erhebliche Gefahr. Insbesondere wurde zu Zurückhaltung abseits gesicherter Pisten gemahnt. Bereits am Wochenende habe es in der Region viel geschneit, erläuterte Christoph Mitterer vom Lawinenwarndienst Tirol in einer Aussendung: "Laut Prognosen der Geosphere Austria sind bis morgen weitere 20 bis 40 Zentimeter an Neuschnee möglich. Durch diesen Neuschneezuwachs und die schlechte Schneedeckenstabilität steigt die Lawinengefahr entsprechend an". Sicherheitslandesrätin Astrid Mair (ÖVP) appellierte an alle Wintersportlerinnen und Wintersportler, Vorsicht walten zu lassen: "Große Lawinengefahr bedeutet, dass Lawinen bereits leicht ausgelöst werden können oder auch spontan abgleiten können". Skitouren und Variantenfahrten sollten sich im freien Skiraum - wenn überhaupt - auf mäßig steiles Gelände beschränken, hieß es. Es gelte zudem, Auslaufbereiche großer Lawinen zu beachten. Unerfahrene sollten unbedingt auf den geöffneten Abfahrten und Routen bleiben