09. August 2020 | 07:48 Uhr

landeck.jpg © Getty

Im Raum Landeck

Gleich zwei kräftige Erdbeben erschüttern Tirol

Die Beben mit einer Stärke von 4,0 und 3,5 im Raum Landeck waren in einem Umkreis von 50 km zu spüren.

Im Raum Landeck in Tirol hat am Samstagabend und in der Nacht auf Sonntag die Erde binnen weniger Stunden gleich zweimal erheblich gebebt. Um 21.44 Uhr wurden Erschütterungen der Stärke 4,0 verspürt. Ein Beben um 2.50 Uhr hatte in Folge eine Magnitude von 3,5. Das teilte der Erdbebendienst der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) in Aussendungen mit.
 
Schäden an Gebäuden waren vorerst keine bekannt. Das erste Beben wurde laut ZAMG im Umkreis von 50 Kilometern verspürt, das zweite binnen 40 Kilometern wahrgenommen. Der Schweizerische Erdbebendienst (SED) an der ETH Zürich teilte seinerseits mit, dass die Beben auch in der Schweiz verspürt worden sein dürften, wie die Schweizerische Depeschenagentur (sda) meldete

Österreich Wetter

  • Jetzt
  • 0
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • 11
  • 12
  • 13
  • 14
  • 15
  • 16
  • 17
  • 18
  • 19
  • 20
  • 21
  • 22

Vermehrt Regenschauer im W und N, sonst meist sonnig. 1/16°

Vor allem im Osten und Südosten scheint bis in den Nachmittag hinein häufig die Sonne, meist ziehen nur ein paar harmlose, lockere Wolkenfelder durch. Ausgehend vom Berg- und Hügelland bilden sich allerdings vorübergehend auch Quellwolken und mit diesen vereinzelt ein paar Regenschauer. Im übrigen Österreich ist es wechselnd bewölkt, die Sonne zeigt sich seltener und am Abend nimmt die Regenneigung mit Annäherung der nächsten Störungszone in Vorarlberg und im Tiroler Oberland wieder zu. Der Wind kommt am ehesten aus Südost bis West, er frischt nur örtlich in freien Lagen mäßig auf. Tageshöchsttemperaturen 10 bis 18 Grad. Heute Nacht: In der Osthälfte zeigt sich der Himmel in der Nacht zunächst meist gering oder zumindest aufgelockert bewölkt, ehe ab den frühen Morgenstunden umfangreiche Wolken einer weiteren Störungszone eintreffen. Vielerorts bleibt es trocken. Von Westen her ziehen deutlich mehr und zunehmend auch kompakte Wolken auf, schließlich breiten sich vom Bodensee bis zum oberösterreichischen Innviertel Regen- und eingelagerte Schauerwolken aus. Die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 1500 bis 1200m Seehöhe. Der Wind dreht im Bereich der Störungszone mehrheitlich auf West, bleibt aber schwach bis mäßig. Tiefsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad.
mehr Österreich-Wetter