16. Dezember 2018 | 08:16 Uhr

glatteis694.jpg © TZ ÖSTERREICH (Archiv)

Vorsicht!

Glatteis-Alarm in Teilen Österreichs

In Teilen des Landes ist heute Glatteis möglich. Die Prognose im Detail:

In der Osthälfte startet der Tag über den Niederungen zum Teil mit zähem Nebel oder Hochnebel, darüber ist es jedoch zumindest zeitweise sonnig. In der Westhälfte ziehen hingegen bereits am Vormittag Wolken und Niederschläge einer Warmfront auf, die sich im Tagesverlauf langsam in Richtung Osten ausbreiten. Mit der Störung steigt die Schneefallgrenze langsam auf Lagen zwischen 500 und 1000m Seehöhe. Vor allem in tiefen Lagen muss mit glatten Fahrbahnen durch gefrierenden Regen gerechnet werden. In den Abendstunden erreichen die Niederschläge schließlich auch das Mostviertel. Generell wetterbegünstigt ist der Süden. Der Wind weht schwach aus Ost bis Südost, im Westen mitunter mäßig auffrischend aus West. Die Frühtemperaturen minus 12 bis minus 1 Grad, die Tageshöchsttemperaturen minus 3 bis plus 6 Grad, am wärmsten in den westlichen Landesteilen.

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Erste Unfälle

Ein 48-Jähriger ist Sonntagfrüh in Penningberg in Hopfgarten im Brixental (Bez. Kitzbühel) mit seinem Wagen über 100 Meter in die Tiefe geschlittert. Laut Polizei stürzte das Fahrzeugen anschließend noch zehn Meter über eine Böschung, ehe es durch Bäume gestoppt wurde. Der Mann wurde eingeklemmt und musste von den Einsatzkräften befreit werden. Ein Notarzthubschrauber brachte ihn in die Klinik.
 
 Der 48-Jährige war mit seinem Auto gegen 7.30 Uhr von der Fahrbahn abgekommen. Der Wagen prallte zunächst gegen eine Einfriedungsmauer und rutschte dann über eine schneebedeckte Wiese.
Unbenannt-2.jpg © ZOOM Tirol
 

Die weitere Prognose

Neben dichten Wolken oder zum Teil zähem Hochnebel zeigt sich zum Start in die neue Arbeitswoche die Sonne insgesamt nur wenig. Mit dem Aufzug einer Kaltfront setzt außerdem im Westen Regen und Schneefall ein, der sich bis zum Abend langsam in Richtung Osten ausbreitet. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 600 und etwa 1000m Seehöhe. Der Niederschlagsschwerpunkt liegt generell zwischen Vorarlberg und Salzburg sowie im westlichen Oberösterreich. Der Wind weht schwach aus West bis Nord. Die Frühtemperaturen liegen zwischen minus 7 und 0 Grad. Tagsüber steigen die Temperaturen auf minus 2 bis plus 5 Grad. Nach wie vor ist es im Westen am wärmsten.

Störungsreste der Nacht ziehen am Dienstag rasch ostwärts ab und von Westen her steigt der Luftdruck. So scheint besonders im Westen und Südwesten schon den ganzen Tag die Sonne. Überall sonst startet der Tag noch mit ein paar Restwolken und an der Alpennordseite kann es auch noch unergiebig schneien oder regnen. Schneefallgrenze um 600m. Im Tagesverlauf kommt aber dann auch im Norden und Osten ein wenig die Sonne hervor. Der Wind weht meist nur schwach, nur im Osten bläst noch mäßiger Westwind. Frühtemperaturen minus 5 bis plus 1 Grad. Tageshöchsttemperaturen 1 bis 7 Grad.

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Im W mehr Wolken und etwas Regen, im O mehr Sonne. 5/17°

Eine nur langsam ziehende Störungszone bringt im Westen und Südwesten dichte Wolken sowie nachmittags auch etwas Regen. In Vorarlberg sinkt die Schneefallgrenze bis zum Abend auf rund 500 bis 800m Seehöhe ab, sonst liegt sie meist noch zwischen 1200 und 1500m Seehöhe. Überall sonst überwiegt noch der Sonnenschein, auch wenn einige hohe Wolkenfelder durchziehen und am Nachmittag Quellwolken entstehen. Der Wind bläst in Föhnstrichen entlang des Alpenhauptkammes sowie auch im Osten lebhaft bis kräftig aus Süd, sonst meist nur schwach bis mäßig. Tageshöchsttemperaturen im Westen und Südwesten 8 bis 13 Grad, sonst 14 bis knapp 20 Grad, mit den höchsten Werten ganz im Osten.
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