12. Mai 2025 | 08:33 Uhr

Gewitter Unwetter Blitz © Symbolbild / Getty Images

In Österreich

Gewitter-Hotspot: HIER gibt es die meisten Blitze

2024 gab es laut Blitzatlas um 35 Prozent mehr Blitze in Österreich  

Im Jahr 2024 hat das österreichische Blitzmess- und -informationssystem ALDIS 100.309 Erdblitze im Land registriert, wie aus dem aktuellen Blitzatlas mit Messungen aus allen 96 Bezirken hervorgeht. Das waren um 35 Prozent mehr als 2023 (74.057 Blitze), teilte der Österreichische Verband für Elektrotechnik OVE am Montag in einer Aussendung mit. Der steirische Bezirk Voitsberg war demnach Österreichs Blitz-Hotspot 2024 mit 2,52 Blitzeinschlägen pro Quadratkilometer und Jahr.

Der blitzärmste Ort war Steyr (Stadt) mit 0,26 Blitzereignissen pro Quadratkilometer und Jahr. Die Steiermark war auch 2024 wieder jenes Bundesland mit den meisten Erdblitzen und der höchsten Blitzdichte. Laut ALDIS/BLIDS wurden fast 27.000 Einschläge verzeichnet - das sind 27 Prozent aller registrierten Blitzereignisse. Im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag schlugen fast 5.000 Erdblitze ein - die höchste Anzahl der Blitzereignisse pro Bezirk. Besonders viel geblitzt hat es im Juli (34.000 Einschläge), der 12. Juli 2024 war der blitzreichste Tag (10.800 Einschläge).

Die Daten im österreichischen Blitzatlas beziehen sich auf "Flashes" (englisch für "Blitze") und nicht auf "Strokes", also Entladungen. Blitze würden nämlich häufig nicht nur aus einer einzigen Entladung bestehen. In einem Blitzkanal würden oft innerhalb einer Sekunde bis zu 15 oder sogar mehr Entladungen auftreten.

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Vermehrt Regenschauer im W und N, sonst meist sonnig. 1/16°

Vor allem im Osten und Südosten scheint bis in den Nachmittag hinein häufig die Sonne, meist ziehen nur ein paar harmlose, lockere Wolkenfelder durch. Ausgehend vom Berg- und Hügelland bilden sich allerdings vorübergehend auch Quellwolken und mit diesen vereinzelt ein paar Regenschauer. Im übrigen Österreich ist es wechselnd bewölkt, die Sonne zeigt sich seltener und am Abend nimmt die Regenneigung mit Annäherung der nächsten Störungszone in Vorarlberg und im Tiroler Oberland wieder zu. Der Wind kommt am ehesten aus Südost bis West, er frischt nur örtlich in freien Lagen mäßig auf. Tageshöchsttemperaturen 10 bis 18 Grad. Heute Nacht: In der Osthälfte zeigt sich der Himmel in der Nacht zunächst meist gering oder zumindest aufgelockert bewölkt, ehe ab den frühen Morgenstunden umfangreiche Wolken einer weiteren Störungszone eintreffen. Vielerorts bleibt es trocken. Von Westen her ziehen deutlich mehr und zunehmend auch kompakte Wolken auf, schließlich breiten sich vom Bodensee bis zum oberösterreichischen Innviertel Regen- und eingelagerte Schauerwolken aus. Die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 1500 bis 1200m Seehöhe. Der Wind dreht im Bereich der Störungszone mehrheitlich auf West, bleibt aber schwach bis mäßig. Tiefsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad.
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