23. Dezember 2021 | 11:38 Uhr

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Wetter-Warnung

Gefrierender Regen sorgt für Glatteis-Gefahr

Donnerstagabend bis Freitagfrüh kann es auf Straßen und und Wegen stellenweise wegen des gefrierenden Regens glatt werden.  

Das gilt laut der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) vor allem für Oberösterreich, Niederösterreich, Wien, das Nordburgenland und den Norden der Obersteiermark.

   Eine Warmfront bringt in höheren Luftschichten sehr milde Luft, während es am Boden noch stellenweise frostig ist. Daher kann der Regen am Boden gefrieren. Im Laufe des Vormittags greift am Freitag dann milder Westwind größtenteils bis in die Niederungen durch. Am 24. Dezember herrscht der ZAMG zufolge Weihnachtstauwetter.

Die Wetterprognose der ZAMG für die Feiertage im Detail:

Am Heiligen Abend überwiegen in vielen Landesteilen umfangreiche Wolken und nur zwischendurch gibt es ein paar Auflockerungen. Zwischen Oberösterreich und dem Nordburgenland kann es auch immer wieder leicht regnen. Wetterbegünstigt ist der Süden und Südosten, hier scheint bis zum Nachmittag oft die Sonne. Dann schließen sich auch hier letzte Sonnenfenster. Der Wind weht im Norden lebhaft aus Südwest bis West, sonst schwach bis mäßig. Auf Frühtemperaturen von minus zwölf bis plus vier Grad, folgen Tageshöchstwerte von drei bis elf Grad.

Am ersten Weihnachtsfeiertag überziehen weiterhin dichte Wolken den Himmel und zwischen Oberösterreich und dem Nordburgenland regnet es zeitweise. Sonst ist es weitgehend trocken, im Laufe des Tages greifen Regenfälle von Süden her über. Sonnige Aufhellungen gibt es nur selten, am ehesten im alpinen Raum. Es bleibt mehrheitlich windschwach. Minus sechs bis plus sechs Grad zeigt das Thermometer in der Früh, am Tag maximal ein bis zehn Grad, mit den höchsten Werten in Richtung Westen.

Der Stefanitag sorgt insgesamt für sehr trübe Verhältnisse. Anhaltend milde Luft über dem Ostalpenraum bedingt mit hoher Luftfeuchte in Bodennähe eine hartnäckige Hochnebelschicht über den Niederung und Beckenlagen Österreichs. Am Nachmittag wird ein schwaches Tiefzentrum über Norditalien im Süden und Osten wetteraktiv, mit teils leichtem Regen in die Hochnebelschichten des Südens und Ostens. Dabei kann es vorübergehend lokal Eisregen geben. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1.000 und 1.300 Metern. Es ist schwach windig mit Frühtemperaturen von minus vier bis plus vier Grad und Tageshöchstwerten von null bis sieben Grad, mit den milden Werten ganz im Westen.

Es bleibt mild

Am Montag liegen über dem Westen Österreichs mit starker Bewölkung Störungsreste einer durchziehenden Kaltfront, im Wesentlichen ohne Niederschlag. Ab den Morgenstunden quert diese Kaltfront den Norden des Landes und bringt hier ein paar Regentropfen. Dabei wird der bereits vorhandene Hochnebel nicht oder nur kaum aufgelöst und es kann lokal abermals zu Glatteisbildung kommen. In der Osthälfte bleibt der Hochnebel ganztags beständig, etwas Niesel oder Schneegriesel ist häufig dabei. Kurz zeigt sich die Sonne im Bergland zwischen den Tauern und dem Alpenostrand. Schwacher bis mäßiger Südwind, im Bergland legt der Südföhn etwas zu (Frühtemperaturen: minus vier bis plus ein Grad, Tageshöchsttemperaturen: je nach Föhn plus zwei bis acht Grad).

Trotz eines Wechsels der Wetterlage tagsüber bleibt es am Dienstag verbreitet trüb mit Niederschlag im Westen und ganz im Osten. Während der ersten Tageshälfte ist schwacher Tiefdruckeinfluss eines Zentrums über Norditalien wetterbestimmend. Dadurch werden die ausgedehnten und zähen Hochnebelfelder in der Osthälfte zusätzlich angefeuchtet und sorgen für Regen oder Schneeregen in den Niederungen. Im Tagesverlauf dreht die Strömung mit zunehmendem Luftdruck auf West, dabei fällt in der zweiten Tageshälfte Regen und Schnee zwischen Vorarlberg und dem Waldviertel. Die Schneefallgrenze sinkt von Norden her auf 500 Meter ab. Dabei frischt auch der Westwind auf (Frühtemperaturen: minus drei bis plus drei Grad, Tageshöchstwerte: zwei bis acht Grad).
 

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Von SW Störungsaufzug. -3/+4°

Mit einer schwachen Störungszone von Südwesten her ziehen recht verbreitet Wolkenfelder über den Himmel oder es halten sich Nebel und Hochnebel. An der Alpensüdseite beginnt es im Tagesverlauf immer häufiger zu schneien oder zu regnen und gegen Abend breitet sich der Regen auch in den Osten Österreichs aus. In vielen Regionen besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt von West nach Ost zwischen 800 und 1500m Seehöhe. Nachmittags bessert sich das Wetter im Westen und an der Alpennordseite tendenziell und es gibt sonnige Phasen. Der Wind weht meist schwach. Tageshöchsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad, mit den höchsten Werten im Westen und mittleren Höhenlagen. Heute Nacht: In der Nacht regnet es zunächst im Südosten und im Osten noch ein wenig, dabei besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt um 1500m Seehöhe. Später bleibt es dann meist niederschlagsfrei, die Wolken lockern aber nur regional ein wenig auf. Über den Niederungen halten sich Nebelfelder hartnäckig. Erst in den frühen Morgenstunden beginnt es im äußersten Südwesten zu schneien. Der Wind weht in den Niederungen meist nur schwach, im Bergland kommt lebhafter Südwind auf. Tiefsttemperaturen minus 10 bis 0 Grad.
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