18. Oktober 2018 | 16:02 Uhr © Getty Images Land zittert vor Killermücken Gefährliches West-Nil-Virus hat Österreich erreicht In Österreich sind heuer bisher 24 Infektionen bestätigt. Wien. Österreich wurde offenbar als potenzielles Gefahrenland für das West-Nil-Virus eingestuft. Bekannt wurde das durch einen Blutspende-Fall in Deutschland: Eine Wien-Besucherin, Bianka Ullmann, wollte zurück in Deutschland Blut spenden. Dort wurde sie aber zum Spenden abgelehnt. Der Grund: Für Personen, die kürzlich in Österreich waren, gilt eine 4-wöchige Sperrfrist beim Blutspenden. © ECDC Das Rote Kreuz schreibt dazu auf ihrer Homepage: "Personen, welche sich in einem permanenten oder saisonalen West-Nil-Virus-Risikogebiet aufgehalten haben, dürfen ab 01.06.2018 bis 30.11.2018 beim Blutspendedienst für Wien, Niederösterreich und Burgenland sowie bei den Blutspendediensten für Steiermark, Kärnten und Vorarlberg Blut spenden." Von Adria-Stränden ausgegangen Anfang August dieses Jahres ging das Virus von den Adria-Stränden aus, oe24 berichtete. Übertragen wird das West-Nil-Virus auch durch Stechmücken und kann Hirnhautentzündung auslösen. Schwere Vorfälle können sogar zum Tod führen. In Österreich sind heuer bisher 24 Infektionen bestätigt. Mehr zum Thema Killermücken fordern weitere Todesopfer im Urlaubsparadies Griechenland: Bereits 28 Opfer in diesem Jahr. Europa zittert vor den Killermücken: 71 Todesfälle West-Nil-Fieber: Mehr als 70 Todesfälle in Europa.