02. April 2020 | 22:39 Uhr

Frühling © TZOe Raunig

Hoch "Keywan" bringt 23 Grad

Gefährdet das Traumwetter zu Ostern die Corona-Disziplin?

Spaziergehen erlaubt, das "Verweilen im Freien" aber nicht: Sind die Anti-Corona-Regeln selbst bei Oster-Traumwetter einzuhalten? Regierung und Einsatzstab befürchten, dass die Disziplin nachlässt.

Prognose. Gestern gab es noch historische Kälterekorde in Österreich. In Gars am Kamp (NÖ) etwa gab es in der Früh – 10,2 Grad, in Freistadt (OÖ) – 8,7 Grad.
Doch ab jetzt geht es wieder steil bergauf mit den Temperaturen: Sonntag erreichen wir erstmals (im Westen) die 20-Grad-Marke, die Karwoche wird traumhaft. Bis zu 23 Grad sind laut aktuellen Prognosen möglich:

Wetter © TZÖ

Hoch »Keywan« bringt uns die warme trockene Luft

Ein gigantisches Hoch, das über dem Atlantik thront, schiebt uns trockene warme Luft zu. Es bleibt eine Woche lang strahlend sonnig.
Aufgrund der Corona-Maßnahmen erfreuen diese Wetterprognosen eher weniger: Eiersuche im Freien – keine Chance. Außer man besitzt privat einen Garten. Familienausflug ins Grüne – die Großeltern müssen daheimbleiben. Mit darf nur, wer im selben Haushalt wohnt.
Weekend-Trip in ein schickes Hotel – viele haben schon zu, wenige noch offen (siehe unten). Doch schon in wenigen Tagen soll – mit Ausnahmen – jede Art der Beherbergung sperren müssen.

Studie. Es bleibt den meisten nur eines: zu Hause bleiben. Eine aktuelle Umfrage des Market-Instituts zeigt, dass 38 % der Österreicher sehr gut mit den Einschränkungen zurechtkommen. 13 % nehmen sich jetzt mehr Zeit für Kuscheln und Sex. 49 % sagen hingegen, sie räumen jetzt mehr auf.
 

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Teils sonnig, teils Wolken oder Nebel. -8/2°

Der Hochdruckeinfluss wird zwar schwächer, dennoch halten sich im Osten ausgedehnte Nebel- und Hochnebelgebiete oft beständig. Hier und da können daraus auch ein paar Schneeflocken fallen. Im westlichen Donauraum lösen sich die Nebelfelder im Tagesverlauf hingegen auf. Ansonsten überwiegt zwar oft der Sonnenschein, es ziehen aber auch einige Wolkenfelder durch, die später von Südwesten her dichter werden. Der Wind kommt meist schwach aus unterschiedlichen Richtungen, lediglich im westlichen Bergland kann sich auflebender Südföhn bemerkbar machen. Tageshöchsttemperaturen zwischen minus 2 und plus 6 Grad und damit vor allem im Osten nicht mehr ganz so kalt, wie zuletzt.
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