10. Februar 2022 | 07:40 Uhr

Heute 16 Grad

Frühling im Februar: Es ist um 10 Grad zu heiß

Heute klettern die Temperaturen auf bis zu 16 Grad hinauf – für einen Februar ist das laut Experten jedoch viel zu warm.

Vor genau einem Jahr setzte die „Polar-Peitsche“ bei uns ein. In ganz Österreich froren wir bei unter null Grad. Heute er­leben wir das Gegenteil. Es ist Frühling mitten im tiefsten Winter: Gestern schon stiegen die Temperaturen auf über 15 Grad (in Graz). Großen Andrang gab es auf freie Plätze in Parks und Gastgärten. Heute folgt der Sonnen-Höhepunkt, das Thermometer steigt auf 16 Grad! Es ist um bis zu zehn Grad zu heiß für die Jahreszeit. Prinzipiell seien kurze Hochdruckwetterlagen laut Wetterexperten zu dieser Jahreszeit nichts Ungewöhnliches, denn wenn die Sonne mal durchkommt, kann es schnell warm werden – doch die 15 und 16 Grad seien definitiv Anomalien. 

Solche Ausreißer könne man dennoch nicht direkt auf den Klimawandel zurückführen. Dafür müsse laut Wetterexperten die Trocken- und Wärmephase länger andauern. Denn der nächste Kälte-Schpck steht schon vor der Tür: Kalte Luft aus dem hohen Norden (Island) ist ab morgen schon wieder auf dem Weg zu uns. Es schneit wieder bis auf eine Höhe von 500 Metern hinunter. 

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Viele Wolken und trüb, zeitweise Regen, 2/10°

Störungseinfluss sorgt recht verbreitet für trübe Wetterverhältnisse. In den meisten Landesteilen ist es dicht bewölkt. Lediglich im Südwesten scheint die Sonne immer wieder kurz. Mit Regenschauern ist fast im ganzen Land zu rechnen. Der Schwerpunkt liegt am Vormittag in der Osthälfte und verlagert sich am Nachmittag in die Westhälfte bzw. in das Bergland. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 800 und 1300m Seehöhe. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nord bis Ost. Tageshöchsttemperaturen 6 bis 13 Grad, mit den höchsten Werten im Westen. Heute Nacht: In der Nacht auf Sonntag lockert die Bewölkung nördlich des Alpenhauptkammes auf und die Schauer gehen dort gänzlich zurück. Weiter im Süden und Osten und Nordosten halten sich länger kompakte Wolken und der eine oder andere Regenschauer ist auch noch möglich. Erst in den frühen Morgenstunden lockert die Bewölkung hier allmählich auf. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 700 und 1000m Seehöhe. Der Wind weht meist nur schwach, nur im westlichen Donautal sowie dem Innviertel teils mäßig, aus Nordost bis Südost. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 3 und plus 4 Grad. Am kältesten wird es inneralpin.
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