19. Oktober 2016 | 06:34 Uhr

frost-2.jpg © Landwirtschaftskammer Steiermark (Archiv)

Katastrophenjahr

Frost & Hagel: Kleinste Weinernte seit 50 Jahren

Erntebilanz in der Steiermark: Es gibt kaum Äpfel und Wein.

Nur 15 statt 140 Gala-Äpfel auf einem Baum, dazu die kleinste Weinernte seit einem halben Jahrhundert. Auf ein "Katastrophenjahr mit Lichtblicken" schauen die steirischen Bauern: Das wurde bei der Erntebilanz 2016 deutlich. "Der Beginn war vielversprechend, dann kam der Frost", musste Kammer-Präsident Franz Titschenbacher feststellen.

Der späte Schnee sowie 17 mitunter schwere Hagelstürme richteten rund 220 Millionen Euro Schaden bei den steirischen Landwirten an. Etwa 15 Millionen Euro werden von der Hagelversicherung gedeckt. Hilfsmittel aus diversen Töpfen wurden ausgeschüttet, aber viele Bauern müssen auch selbst in die Tasche greifen, um die Schäden auszugleichen. Das vierte Jahr in Folge müssen die Landwirte ein Einkommensminus ausgleichen.

Lichtblicke gibt es bei Kürbis, der Käferbohne und dem Grünland. Durchwachsen fiel die Ernte bei Salat, Paradeisern und Mais aus. Beim Mais wurden insgesamt fast 13.000 Hektar durchs Wetter geschädigt.
 

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Trüb, Schnee und Regen, im Süden Sonne. 0/8°

Störungseinfluss sorgt bis zum Abend für zahlreiche dichte Wolken. Vor allem im Westen und Norden regnet und schneit es bei einer Schneefallgrenze zwischen 400 und 700m Seehöhe anfangs noch häufig. Im Laufe des Nachmittags ziehen sich die Niederschläge jedoch zunehmend an den Alpennordrand zurück. Chancen auf Sonnenschein bleiben aber gering. Wetterbegünstigt ist nur der Süden. Hier geht es weitgehend trocken mit dem Wetter weiter und die Sonne zeigt sich noch öfters. Der Wind bläst im Osten und am Alpenostrand lebhaft bis kräftig, in exponierten Lagen auch teils stürmisch aus Nordwest. Die Nachmittagstemperaturen liegen zwischen 3 und 11 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Montag ist es südlich des Alpenhauptkammes sowie im Südosten aufgelockert bewölkt und trocken. Weiter im Norden und Osten startet die Nacht hingegen mit deutlich mehr Wolken. Vor allem im Westen aber auch entlang der Nordalpen in Richtung Osten bis ins Mostviertel regnet und schneit es bei einer Schneefallgrenze zwischen 400 und 800m Seehöhe noch häufig. Bis zum Morgen lockert schließlich vor allem in Niederösterreich in Wien sowie in der Steiermark die Bewölkung vorübergehend auf. Der Wind aus West bis Nord weht mäßig, in den Föhntälern im Süden, im Wiener Becken und am Alpenostrand auch lebhaft. Die Tiefsttemperaturen liegen zwischen minus 3 und plus 6 Grad.
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