16. August 2017 | 10:25 Uhr

wespen © getty

Probleme

Frequency: Aggressive Wespen attackieren Besucher

Neben der Hitze machen aggressive Insekten den Besuchern zu schaffen.

Beim  Frequency -Festival in St. Pölten sind bis Mittwochfrüh rund 500 Besucher durch das Rote Kreuz versorgt und 25 Patienten ins Spital gebracht worden. Bei den Verletzungen handle es sich vor allem um Insektenstiche, Sonnenbrände und Schnittwunden, teilte die Einsatzorganisation mit. Zudem hätten einige Gäste die kühleren Temperaturen in der Nacht unterschätzt und Hilfe beim Roten Kreuz gesucht.
 
Zum offiziellen Festivalauftakt am Dienstag hatten die Hitze und auffallend aggressive Wespen sowie Bienen den Besuchern zugesetzt. Dennoch sei der erste Tag "ohne gröbere Ereignisse für die eingesetzten Rettungskräfte" verlaufen, hieß es vom Roten Kreuz. Durchgehend 90 Sanitäter versorgten gemeinsam mit Notärzten die Patienten, die vor allem wegen der hohen Temperaturen Hilfe suchten. "Die Hitze macht sowohl den Gästen des Festivals als auch uns Einsatzkräften sehr zu schaffen. Die Folge sind zurzeit viele Sonnenbrände und Hitzekollapse", zog die leitende Notärztin Gabriele Leister Bilanz über den ersten Tag.
 
Das Rote Kreuz empfahl Festivalbesuchern, ausreichend Wasser zu trinken, vor allem während der Mittags- und Nachmittagsstunden eine Kopfbedeckung zu tragen und weder Essen noch Getränke offen liegen zu lassen, um nicht weitere Bienen und Wespen anzulocken. Bei Schwellungen nach Insektenstichen sollten Betroffene sofort einen der Rotkreuz-Stützpunkte aufsuchen, wurde betont.

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Von SW Störungsaufzug. -3/+4°

Mit einer schwachen Störungszone von Südwesten her ziehen recht verbreitet Wolkenfelder über den Himmel oder es halten sich Nebel und Hochnebel. An der Alpensüdseite beginnt es im Tagesverlauf immer häufiger zu schneien oder zu regnen und gegen Abend breitet sich der Regen auch in den Osten Österreichs aus. In vielen Regionen besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt von West nach Ost zwischen 800 und 1500m Seehöhe. Nachmittags bessert sich das Wetter im Westen und an der Alpennordseite tendenziell und es gibt sonnige Phasen. Der Wind weht meist schwach. Tageshöchsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad, mit den höchsten Werten im Westen und mittleren Höhenlagen. Heute Nacht: In der Nacht regnet es zunächst im Südosten und im Osten noch ein wenig, dabei besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt um 1500m Seehöhe. Später bleibt es dann meist niederschlagsfrei, die Wolken lockern aber nur regional ein wenig auf. Über den Niederungen halten sich Nebelfelder hartnäckig. Erst in den frühen Morgenstunden beginnt es im äußersten Südwesten zu schneien. Der Wind weht in den Niederungen meist nur schwach, im Bergland kommt lebhafter Südwind auf. Tiefsttemperaturen minus 10 bis 0 Grad.
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