17. Februar 2014 | 08:25 Uhr

waldbrand.jpg © FF Angerberg

Föhnwetter:

Waldbrand in Tirol

Mitten im Februar hat es in Tirol den ersten Waldbrand gegeben! Schuld daran ist mitunter der Föhn.

Samstag, 15. Februar, 14:34 Uhr: Beim Bezirks-Feuerwehrverband Kufstein geht ein Anruf ein: Waldbrand in Angerberg. Der erste Waldbrand in diesem Jahr, und das schon Mitte Februar, wo die Bäume eigentlich schneebedeckt sein sollten. Sind sie in diesem Jahr aber nicht - ganz im Gegenteil: Der Wald ist so trocken, dass schon wenige Funken genügen um ihn in Brand zu setzen.

Spaziergänger wollte den Brand selbst löschen:
Bemerkt hatte den Brand ein Mann, der im Wald bei Angerberg unterwegs war. Zunächst versuchte der Passant das Feuer noch selbstständig zu löschen, allerdings vergeblich. Er griff zum Handy und rief die Feuerwehr. Mit 45 Mann rückte die Freiwillige Feuerwehr Angerberg schließlich an. Vier Fahrzeuge eilten zur Brandstelle unter der Steinkapelle.

Schuld ist der Föhn:
Waldbrände im Februar sind schon sehr untypisch. Normalerweise sollten Minusgrad herrschen, die Bäume eine Schneedecke tragen: An einen Brand wäre unter diesen Umständen gar nicht zu denken. In diesem Jahr ist alles anders. Während Ost- und auch Südtirol gegen die Schneemassen kämpften, haben Mittelmeertiefs für Föhnwetter in Nordtirol gesorgt. Die Folge: Sonnenschein und fast 20 Grad. Die Wiesen sind ausgedörrt, das Gras entflammt sich schon beim kleinsten Funken. Das dürfte auch in Angerberg geschehen sein. Passiert ist zum Glück nichts, die Feuerwehr konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen.

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In Niederungen Nebel, darüber Sonne. -2°/+7°

Das nördliche und östliche Flachland liegt auch am Sonntag unter einer hartnäckigen Nebel- oder Hochnebeldecke. Nur Teile des Wald- und Mühlviertels ragen über den Nebel empor und dort scheint die Sonne. Auch im Rheintal, im Mur- und Mürztal, sowie in den Niederungen des Südens und Südostens halten sich meist ganztägig Nebel und Hochnebel. In den übrigen Landesteilen strahlt die Sonne von einem wolkenlosen Himmel. Der Wind weht nur schwach. Die Nachmittagstemperaturen liegen zwischen 1 und 12 Grad. Am kältesten bleibt es in den Regionen mit Dauernebel, am wärmsten wird es in den sonnigen mittleren Höhenlagen. Heute Nacht: Auch in der Nacht zu Montag halten sich in den Niederungen des Nordens, Ostens und Südostens, aber auch im Rheintal und Mur- und Mürztal Nebel und Hochnebel. Sonst verläuft die Nacht sternenklar. Der Wind weht nur schwach. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 10 Grad und plus 2 Grad.
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