03. März 2024 | 14:17 Uhr

Zweiter Weihnachtstag in Niedersachsen © Matthias Bein/dpa

Bis zu 110 km/h

Föhnsturm legt mehrere Seilbahnen lahm

Ein heftiger Föhnsturm sorgte am Sonntag für Chaos in mehreren Skigebieten.

Starke Südströmung führt zu Föhndurchbruch in den klassischen Föhntälern von Vorarlberg bis Salzburg, wie der Wetterdienst GeoSphere Austria berichtet. Dabei sind in den betreffenden Gebeiten Windböen bis zu 80 km/h möglich, kurzzeitig auch mehr. Der teils heftige Föhnsturm sorgte vor allem in mehreren Skigebieten für Chaos. So mussten heute einige Lifte gesperrt werden. Betroffen waren die Skigebiete Warth-Schröcken, Brandnertal und Lech/Zürs in Vorarlberg.  

Sturm-Warnung in Teilen des Landes © GeoSphere Austria

Im Skigebiet Brandnertal wurden heute Vormittag Windspitzen von 110 km/h gemessen. Aus Sicherheitsgründen liefen nur vier von 15 Anlagen, wie "ORF Vorarlberg" berichtet. In Warth-Schröcken standen wegen des Sturms drei Skilifte still. Betroffen war auch der Salober Jet. Dieser bringt viele Skifahrer von einem großen Parkplatz zwischen Schröcken und Warth weiter rauf ins Skigebiet. Der Ausfall des Jets sorgte für Verkehrsbehinderungen.

Im Skigebiet Lech/Zürs musste ebenfalls am Sonntagvormittag die Rüfikopfbahn abgeschaltet werden. Der Betrieb sei bei Windböen mit rund 100 km/h nicht zu verantworten, sagte Seilbahn-Vorstand Klaus Nussbaumer gegenüber "ORF Vorarlberg".

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Viel Sonne, im Südosten länger bewölkt. 4/17°

Unter Zwischenhocheinfluss setzt sich in den meisten Landesteilen sonniges und trockenes Wetter durch. Vor allem im Südosten halten sich jedoch Störungsreste in Form von ein paar dichteren Wolken oder hochnebelartiger Bewölkung länger. Hier kann sich im Laufe des Nachmittags die Sonne nur langsam behaupten. Während der Abendstunden treffen schließlich von Westen erste dichtere Wolken einer Störung ein, die mitunter in Tirol und Vorarlberg lokalen Regen bringen. Der Wind weht schwach bis mäßig, meist aus Ost bis Südwest bei Nachmittagstemperaturen zwischen 11 und 24 Grad. Die höchsten Temperaturen werden in den westlichen Landesteilen gemessen. Heute Nacht: In der Nacht auf Sonntag erreichen Wolken einer schwachen Störung von Westen Österreich und breiten sich bis zum Morgen langsam ostwärts aus. Während der Morgenstunden kann es vor allem in Tirol und Vorarlberg örtlich mitunter auch regnen. In Teilen der Steiermark sowie generell am Alpenostrand muss außerdem mit lokalen Nebelfeldern gerechnet werden. Bei schwachem bis mäßigem Wind aus Ost bis Süd sinken die Temperaturen auf plus 12 bis minus 2 Grad.
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