10. März 2024 | 17:15 Uhr

Föhnsturm kappt Stromleitung: Feuerwehr-Großeinsatz © Freiwillige Feuerwehr Bezirk Pongau

Flurbrand

Föhnsturm kappt Stromleitung: Feuerwehr-Großeinsatz

Rund 100 Mitglieder von vier Pongauer Feuerwehren waren für mehrere Stunden im Einsatz, um den rund 5.200 Quadratmeter großen Brand zu löschen.

Pfarrwerfen. Ein wegen des Föhnsturms umgestürzter Baum hat im Pfarrwerfener Ortsteil Pöham (Bezirk St. Johann im Pongau) Sonntagvormittag eine Stromleitung gekappt, die wiederum einen Flurbrand auslöste. Rund 100 Mitglieder von vier Pongauer Feuerwehren waren für mehrere Stunden im Einsatz, um den rund 5.200 Quadratmeter großen Brand zu löschen, informierte die Feuerwehr am Nachmittag.

Föhnsturm kappt Stromleitung: Feuerwehr-Großeinsatz © Freiwillige Feuerwehr Bezirk Pongau

Die gekappte, herabhängende Leitung hatte offenbar trockenes Unterholz entzündet. Das Feuer breitete sich vom Sturm angefacht rasch über das steile Gelände nach oben aus. Bei den Löscharbeiten war auch die erst mit Jahresbeginn in Dienst gestellte Drohnengruppe des Bezirks im Einsatz, hieß es weiter. Durch die Wärmebildkamera der Drohne konnten Glutnester schnell ausgemacht werden.

Föhnsturm kappt Stromleitung: Feuerwehr-Großeinsatz © Freiwillige Feuerwehr Bezirk Pongau

Föhnsturm kappt Stromleitung: Feuerwehr-Großeinsatz © Freiwillige Feuerwehr Bezirk Pongau

Hier gilt Sturm-Warnung

Der lebhafte Südföhn erreichte im Laufe des Sonntags seinen Höhepunkt. In anfälligen Lagen werden Spitzenböen um 70 km/h erwartet, stellenweise auch mehr, wie der Wetterdienst GeoSphere Austria berichtet. Die Sturm-Warnung ist vorerst in den betreffenden Gebieten bis 22 Uhr aufrecht.

sturm.jpg © GeoSphere Austria

Mögliche Auswirkungen

GeoSphere Austria warnt vor diesen möglichen Sturm-Auswirkungen:

  • Äste können herabstürzen und Gegenstände herumgewirbelt werden.
  • Erhöhte Unfallgefahr durch starken Seitenwind auf Brücken und exponierten Straßenzügen, insbesondere für LKW oder bei Fahrten mit großen Anhängern
  • Kranarbeiten können beeinträchtigt werden. 

So wird das Wetter heute Nacht: In der Nacht verlagert sich der Störungseinfluss in den Osten. Damit klingt der Niederschlag im Süden und Westen ab und die Wolken beginnen aufzulockern. Im Osten hingegen überwiegen generell die Wolken und es muss zeitweise mit etwas Regen gerechnet werden. Die Schneefallgrenze bewegt sich zwischen rund 1.000m und 1.800m, wobei sie im Osten am höchsten bleibt. Der Wind lässt nach und weht dann in der zweiten Nachthälfte meist nur noch schwach. Tiefsttemperaturen 0 bis 10 Grad. 

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Sonnig, nachmittags Gewitter, 17/32°

In vielen Teilen des Landes strahlt die Sonne nahezu ungetrübt vom Himmel. Im Bergland können sich vor allem am Nachmittag wieder ein paar Quellwolken bilden. Hochreichende Quellwolken entstehen am ehesten entlang des Alpenhauptkammes zwischen der Silvretta und den Tauern sowie in Osttirol. Mitunter enden diese in Schauer- oder Gewitterzellen. Abseits davon weht der Wind nur schwach bis mäßig, vorzugsweise aus östliche bis südöstlicher Richtung. Tageshöchsttemperaturen meist 28 bis 34 Grad. Heute Nacht: Heute Abend kommt es nur noch vereinzelt im Südwesten zu kleinräumigen Schauerzellen oder Wärmegewittern. Die Nacht auf Montag verläuft dann vielfach gering bewölkt, teils sogar wolkenlos. Nur entlang der Alpennordseite und ganz im Norden tauchen auch Quellwolkenfelder auf, die da und dort auch Regenschauer hervorbringen können. Der Wind bleibt überwiegend schwach. Die Lufttemperaturen gehen auf ca. 21 bis 14 Grad zurück.
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