11. Dezember 2017 | 16:07 Uhr

STROMLEITUNG-960-tz.jpg © TZ ÖSTERREICH

In Kärnten

Föhnsturm: 1.000 Haushalte ohne Strom

Stromleitungen wurden von den bis zu 140km/h starken Winden beschädigt.

Starker Föhnsturm hat am Montag zu Stromausfällen in Kärnten geführt. Wie Josef Stocker, Sprecher des Landesenergieversorgers Kelag, auf APA-Anfrage sagte, waren am Nachmittag etwa 1.000 Haushalte ohne Strom. Auf der Villacher Alpe wurden Windspitzen von mehr als 140 km/h gemessen.
 
Besonders vom Sturm betroffen waren die Karawanken und das Rosental, in einigen Gemeinden in den Bezirken Klagenfurt-Land und Völkermarkt, aber auch in der Innerkrems (Bezirk Spittal an der Drau) wurden Stromleitungen beschädigt. Die Kelag sei jedenfalls "in Bereitschaft", sollten noch mehr Störungen auftreten, so Stocker.

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Von SW Störungsaufzug. -3/+4°

Mit einer schwachen Störungszone von Südwesten her ziehen recht verbreitet Wolkenfelder über den Himmel oder es halten sich Nebel und Hochnebel. An der Alpensüdseite beginnt es im Tagesverlauf immer häufiger zu schneien oder zu regnen und gegen Abend breitet sich der Regen auch in den Osten Österreichs aus. In vielen Regionen besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt von West nach Ost zwischen 800 und 1500m Seehöhe. Nachmittags bessert sich das Wetter im Westen und an der Alpennordseite tendenziell und es gibt sonnige Phasen. Der Wind weht meist schwach. Tageshöchsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad, mit den höchsten Werten im Westen und mittleren Höhenlagen. Heute Nacht: In der Nacht regnet es zunächst im Südosten und im Osten noch ein wenig, dabei besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt um 1500m Seehöhe. Später bleibt es dann meist niederschlagsfrei, die Wolken lockern aber nur regional ein wenig auf. Über den Niederungen halten sich Nebelfelder hartnäckig. Erst in den frühen Morgenstunden beginnt es im äußersten Südwesten zu schneien. Der Wind weht in den Niederungen meist nur schwach, im Bergland kommt lebhafter Südwind auf. Tiefsttemperaturen minus 10 bis 0 Grad.
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