11. August 2017 | 11:31 Uhr

Blitze Unwetter Niederösterreich Österreich Gewitter © APA/EINSATZDOKU-LECHNER

Schwere Unwetter

Fast 120.000 Blitze über Österreich

Die heftige Gewitterfront hatte neben Hagel und Sturm auch einige Blitze im Gepäck.

Schwere Unwetter gingen am Donnerstag und in der Nacht auf Freitag über weite Teile des Landes nieder. Vor allem der Osten wurde schwer getroffen. Das Blitzortungssystem UBIMET registrierte insgesamt 119.385 Blitze über Österreich. Spitzenreiter war hier Niederösterreich. Dort entluden sich 45.462 Blitze. Auf Platz 2 landete die Steiermark mit mehr als 39.000 Blitze und auf Platz 3 schaffte es Kärnten mit 13.522.

+++ Hier geht's zum Live-Ticker: Mega-Unwetter sorgen für Verkehrschaos +++

Aber einige tausend dieser Blitze entluden sich nicht nur, sondern schlugen auch ein. Das Blitzortungssystem ALDIS registrierte von Donnerstag 8.00 Uhr bis Freitag 8.00 Uhr 9.121 Blitzeinschläge in Österreich. Die blitzreichsten Bundesländer waren Niederösterreich mit 2.669, die Steiermark mit 2.245 und Oberösterreich mit 1.476 Einschlägen. In Niederösterreich waren das die blitzreichsten 24 Stunden dieses Jahres. In allen den anderen Bundesländern gab es heuer schon Tage mit mehr Blitzen.

Von den Rekorden sind die Blitzzahlen der vergangenen en 24 Stunden weit entfernt. So gab es beispielsweise im Sommer 2015 in der Steiermark einen Tag mit rund 6.800 Blitzeinschlägen und in Niederösterreich brachte der Sommer 2014 einen Tag mit rund 5.100 Blitzeinschlägen.

Diashow: Mega-Unwetter verwüsten Teile Österreichs

Schwere Unwetter sorgen für Chaos in Niederösterreich
Schwere Unwetter sorgen für Chaos in Niederösterreich
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Schnee und teils gefr. Regen, -10/+1°

Wolken einer Warmfront breiten sich nach und nach von Westen entlang der Alpennordseite auf den Norden und Osten Österreichs aus. Von Vorarlberg bis Oberösterreich regnet und schneit es bereits häufig. Auf den noch kalten Verkehrswegen besteht erhöhte Glatteisgefahr. Bis zum Abend breitet sich der Niederschlag zunächst in Form von Schnee langsam in Richtung östliches Flachland aus. Mit einer steigenden Schneefallgrenze von Westen steigt schließlich auch hier die Glatteisgefahr. Südlich des Alpenhauptkammes geht es hingegen weitgehend trocken mit dem Wetter bis zum Abend weiter. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost bis West bei Nachmittagstemperaturen zwischen minus 5 und plus 4 Grad, mit den höchsten Temperaturen im Westen. Heute Nacht: Eine Warmfront zieht in der Nacht auf Dienstag mit dichten Wolken und Niederschlag in Richtung Osten über Österreich. Von Westen geht der Niederschlag in tiefen Lagen allmählich in gefrierenden Regen über. Auf den kalten Fahrbahnen steigt die Glatteisgefahr deutlich. Bis zum Morgen lässt schließlich von Vorarlberg bis Oberösterreich der Niederschlag nach, die Wolken bleiben zunächst aber noch oft dicht. Aufgelockert bewölkt und trocken geht es hingegen südlich des Alpenhauptkammes durch die Nacht. Der Wind weht nur schwach. Die Temperaturen steigen bis zum Morgen auf minus 6 bis plus 5 Grad, am wärmsten ist es in höheren Lagen.
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