23. Juni 2017 | 23:22 Uhr

HitzeWienPool.jpg © TZ ÖSTERREICH / Fuhrich

Juni auf Rekordkurs

Extrem-Wetter: Hitze und Blitze

Bis zu 38 Grad brütend heiß - Unwetter-Warnung.

Österreich stöhnt: Zuerst sengende Hitze mit weit über 30 Grad, wenige Minuten später fegt ein tornadoartiger Sturm mit Spitzen von mehr als 90 km/h übers Land. Blitze, Donner, Starkregen, Überschwemmungen sind die Folge.

Meteorologen warnen vor Hitze und Gewittergefahr

Nach der Mega-Hitze der letzten Tage, die in Krems sogar rekordverdächtige 35,8 Grad erreichte, bringen jetzt heftige Sommergewitter rasante Abkühlung. Mit teils erheblichen Folgen:

Gefahr. Der Freitag war ein Vorbote für die kommenden Tage: 27.000 Blitze wurden über Österreich gezählt. Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik hält ihre aktuelle Wetterwarnung bis zum Dienstag aufrecht. Laut ihren Prognosen bleibt die extreme Hitzebelastung mit Temperaturen bis zu 37 Grad, man muss mit heftigen Windböen und starken Gewitterzellen im ganzen Land rechnen.

  • Tote in Deutschland. Zwei Menschen wurden von Bäumen erschlagen, mehrere Tornados deckten Häuser ab, heftige Niederschläge fluteten Bahnhöfe und brachten etliche Zugverbindungen zum Erliegen. In Rostock mussten sich Autofahrer sogar auf die Dächer ihrer Pkw retten, um nicht von den Wassermassen mitgerissen zu werden.
  • 800 Einsätze in Tschechien. Ein Gewittersturm hat in Tschechien zahlreiche Bäume entwurzelt, Tausende Haushalte waren stundenlang ohne Strom.

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Trüb, Regen und Schnee. -3/+5°

Ein Italientief sorgt im ganzen Land für dichte Wolken. Im Westen und Süden des Landes ziehen bereits in den Morgenstunden teils kräftige Niederschläge auf. Die Schneefallgrenze schwankt dabei teils stark und somit ist mit Regen, Schneeregen und Schneefall bis in tiefe Lagen zu rechnen. Vor allem in Norden schneit es zu Beginn leicht. Während der Mittagszeit kann der Schnee zeitweise in Schneeregen und Regen übergehen, bevor am Nachmittag die Schneefallgrenze von Norden her bis in tiefe Lagen absinkt. Vor allem im Nordosten intensiviert sich der Schneefall in der Nacht deutlich. Der Wind weht meist schwach bis mäßig, im Nordosten auch lebhaft aus Nordost bis Ost. Tageshöchsttemperaturen minus 1 bis plus 6 Grad. Heute Nacht: Zu Beginn der Nacht auf Freitag mischt sich in Ober- und Niederösterreich zunächst noch regional etwas Regen unter den Schneefall. Bereits in der ersten Nachthälfte sinkt die Schneefallgrenze bis in tiefste Lagen und somit schneit es hier verbreitet. Der Schneefall hält bis die Morgenstunden an. Auch in den übrigen Regionen ist mit Niederschlag zu rechnen. Im Südosten sinkt die Schneefallgrenze bis zum Morgen bis in die Niederungen, weiter im Westen sinkt sie auf etwa 500 bis 1000m Seehöhe ab. Der Wind weht meist schwach bis mäßig, im Nordosten auch lebhaft aus nördlichen Richtungen. Tiefsttemperaturen minus 7 bis plus 2 Grad.
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