03. Dezember 2020 | 22:32 Uhr

Rekord-Niederschlag | Jetzt kommen 4 Meter Schnee © APA/GERD EGGENBERGER

Rekord-Niederschlag

Extrem: Jetzt kommen 4 Meter Schnee

Straßen, Züge und auch die Stromversorgung könnten zusammenbrechen.

Prognose. Eine Serie von Tiefdruckgebieten dominiert gerade unser Wetter. Die gestrigen Schnee Fälle waren nur Vorboten, auch wenn sie schon genügend Chaos auf den Straßen verursachten. Am Donnerstag waren es „nur“ 16 Zentimeter Neuschnee in Lienz (Osttirol). Bis zur kommenden Woche könnten daraus vier Meter Schnee werden. Das jedenfalls sagen Experten voraus.

Worst Case. Ö3-Meteorologe Sigi Fink etwa beschreibt auf Facebook ein Worst-Case-Szenario. In diesem sind in den Karnischen Alpen bis zu 400 Liter Regenwasser pro Quadratmeter im Anmarsch: „… Das alles als Schnee, in 2000 m Höhe umgerechnet bei –2 bis –1 Grad, würde eine Neuschneemenge von ja … 4 Metern ergeben!“ 

Das wäre der Extremfall, realistischer sind für den Experten bis zu zwei Meter auf den Bergen und drei Meter Schnee in den Hotspots (Oberkärnten, Osttirol).
 
Probleme. Die Folgen sind in jedem Fall in den betroffenen Regionen verheerend. Die Zamg warnt bereits vor Problemen auf „Straßen, Bahnlinien und in der Stromversorgung“. Die ÖBB bereiten sich bereits vor.

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Erst sonnig, nachmittags gewittrig, 18/34°

In der Osthälfte scheint noch für ein paar Stunden die Sonne. Vom westlichen Bergland ausgehend werden jedoch Quellwolken immer mächtiger und mit diesen gehen schließlich erste Regenschauer und Gewitter nieder, die sich in der Folge in Richtung Osten und Südosten ausbreiten. Während es im äußersten Osten mitunter sogar trocken bleibt, liegt der Niederschlagsschwerpunkt generell über den Alpengipfeln. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Süd bis West, in Gewitternähe muss aber stellenweise mit kräftigen Böen gerechnet werden. Mit 26 bis 37 Grad sind die Nachmittagstemperaturen erreicht, am wärmsten weiter im Osten. Heute Nacht: Während der Abendstunden gehen über dem westlichen und südwestlichen Bergland noch verbreitet, überall sonst nur noch vereinzelt Regenschauer und Gewitter nieder. Stellenweise können diese auch kräftig ausfallen. Bis nach Mitternacht lassen die Niederschläge aber insgesamt nach und die Wolken lockern mehr und mehr auf. Der Wind weht abseits von Schauern und Gewittern überwiegend schwach aus unterschiedlichen Richtungen. In Schauer- und Gewitternähe können mitunter lebhafte bis kräftige Sturmböen auftreten. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen 15 und 23 Grad.
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