13. Oktober 2020 | 13:39 Uhr

Zillertal Lawine Bergrettung © Symbolfoto/ZOOM.TIROL

Tragödie am Großvenediger

Erstes Lawinen-Drama: Tourengeher stirbt in Osttirol

Der Einheimische wurde bereist seit Samstag vermisst. Nun fanden ihn Sucheinheiten im Großvenedigergebiet.

Am Großvenediger in Osttirol lief seit Samstagabend eine Suchaktion nach einem vermissten 57-jährigen Skitourengeher. Der Mann war am Vormittag zu der Tour in Richtung Gipfel aufgebrochen, aber bis zum Abend nicht zurückgekehrt. Am Dienstag wurde schließlich die Leiche des Vermissten gefunden. Er wurde von einer Lawine erfasst und verschüttet.

Aufgrund der schlechten Wetterbedingungen musste die Suche am Sonntag unterbrochen werden und konnte erst am Montag wieder aufgenommen werden. Schließlich wurde das Recco-Signal des vermissten Einheimischen geortet und das Suchgebiet konnte dadurch eingegrenzt werden. Trotz starken Windes konnten die Retter am Dienstag an den Lawinenkegel fliegen. Dort wurde allerdings nur mehr die Leiche des Mannes entdeckt. Im Einsatz standen die Bergrettungen von Prägraten, Virgen und Matrei in Osttirol sowie Polizei und Alpinpolizei.
 

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Der Tag beginnt an der Alpennordseite von Vorarlberg bis ins Mostviertel mit teils dichten Wolken und hier ziehen am Vormittag noch Regenschauer durch. Auch überall sonst zeigt sich die Sonne nur zwischendurch. Am Nachmittag überzieht dann aber ein ausgedehnter Wolkenschirm einer Warmfront von Nordwesten her den Himmel und vor allem im Norden Österreichs ist dabei etwas Regen möglich. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus West, nur im Süden bleibt es windschwach. Frühtemperaturen 10 bis 17 Grad, Tageshöchsttemperaturen 19 bis 27 Grad, mit den höchsten Werten im Südosten und in Vorarlberg.
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