10. Dezember 2025 | 08:12 Uhr

Tauwetter © Getty

Trend

Erste Prognose: So wird das Wetter zu Weihnachten

Die Chancen auf weiße Weihnachten sind heuer verschwindend gering. 

Genau in zwei Wochen ist Heiligabend und wie jedes Jahr stellen sich viele die Frage, ob es heuer zu Weihnachten Schnee geben wird. Eine zuverlässige Prognose ist erst ab dem 19. Dezember möglich, doch der Wetter-Trend spricht dieses Jahr eine deutliche Sprache.

Kein Schnee in Sicht

In weiten Teilen Österreichs ist es derzeit für Dezember viel zu mild. Den aktuellen Prognosen zufolge dürfte sich am Wetter bis Weihnachten auch nicht mehr viel ändern. Laut Meteorologen ist derzeit absolut kein Wintereinbruch in Sicht. So dürfte es in den nächsten zwei Wochen überwiegend sonnig und warm weitergehen.

Schneemangel © APA

Besonders bitter für die Skigebiete: Auf den Bergen ist es derzeit so warm wie im Mai. Bei deutlichen Plusgraden sogar auf 2.000 Metern Höhe ist derzeit nicht einmal eine künstliche Beschneiung möglich – vielen Skigebieten droht ein Super-GAU in den Weihnachtsferien.

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Unbeständig, im S und SO trocken 3/12°

Im Osten und am Alpenostrand schließen sich letzte Wolkenlücken rasch und von Tirol, von Vorarlberg sowie von Salzburg breitet sich Regen im Laufe des Nachmittags auf alle Landesteile aus. Am längsten trocken bleibt es südlich des Alpenhauptkammes sowie im Südosten Österreichs. Mit den Niederschlägen sinkt die Schneefallgrenze langsam auf Lagen unter 2000m Seehöhe. Der Wind weht zunächst in der Osthälfte teilweise lebhaft aus Südost bis Süd. Bis zum Abend dreht der Wind schließlich zunehmend auf westliche Richtungen und lebt nördlich des Alpenhauptkammes sowie von Oberösterreich ostwärts deutlich auf. Die Nachmittagstemperaturen zwischen 8 und 14 Grad. Heute Nacht: Eine Kaltfront zieht mit dichten Wolken in der Nacht auf Montag von West nach Ost über Österreich und sorgt bis Mitternacht verbreitet für Regen und Regenschauer. Die Schneefallgrenze sinkt langsam auf Lagen zwischen 1700 und 1200m Seehöhe ab. Während der zweiten Nachthälfte lässt schließlich von Westen der Niederschlag nach und die Wolken beginnen aufzulockern. Vor allem am nördlichen Alpenrand ist jedoch noch bis zum Morgen mit Regen und Regenschauern zu rechnen. Der Wind kommt aus West bis Nordwest und weht nördlich des Alpenhauptkammes, im Norden und Osten sowie in den Tälern im Süden mäßig bis lebhaft, in der Höhe auch stark. Die Tiefsttemperaturen 0 bis 9 Grad.
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