18. Dezember 2020 | 09:01 Uhr

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Hier darf man noch hoffen

Erste Prognose: Hier gibt es weiße Weihnachten

Nur noch 6 Tage bis Weihnachten und ganz Österreich stellt sich die Frage: Wo darf man auf weiße Weihnachten hoffen?

In einigen Regionen ist der Schnee bereits garantiert. Das gilt für Orte ab einer Höhenlage von ungefähr 1.000 Metern. Wo jetzt schon genügend Schnee liegt, stehen die Chancen gut, dass es bis Weihnachten weiß bleibt. Derzeit liegen beispielsweise in Kötschach-Mauthen rund 90 Zentimeter Schnee, in Lienz und in Dellach im Drautal 60 Zentimeter.
 
Schlechter schaut es aber das restliche Land aus. Laut der Prognose von Wetter-Experten Sigi Fink wird es zu Weihnachten wohl nur in höheren Regionen (ab 1.000 Meter) weiß, alle neun Landeshauptstädte bleiben jedoch grün.
 
Hoffnung gibt es dennoch: Genau am 24. Dezember bringt eine Front von Norden her Niederschlag . Am Heiligabend und am Christtag könnte es somit in Vorarlberg, Nordtirol, Salzburg und dem Salzkammergut etwas schneien. 
 
 

Wahrscheinlichkeit auf Schnee hat sich halbiert

 
In den tieferen Lagen schwindet statistisch die Chance auf weiße Weihnachten. Die Wahrscheinlichkeit hat sich in den letzten Jahren sogar halbiert. "Im Zeitraum von 1951 bis 1980 gab es in den Landeshauptstädten noch doppelt so oft einen 24. Dezember mit einer geschlossenen Schneedecke wie von den 1980er-Jahren bis heute", erklärt Klimatologe Alexander Orlik von der ZAMG.
 
In Wien, Eisenstadt, St. Pölten und Linz schneit es nur alle fünf Jahre. In Bregenz, Salzburg, Graz und Klagenfurt alle drei Jahre. Am schneereichsten ist somit Innsbruck. Dort liegt alle zwei Jahre am 24. Dezember Schnee - statistisch.

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Schneeregen im W und N, Schneeschauer im O, -5/+4°

Zunächst überwiegen die Wolken und es schneit oder regnet vor allem von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich zeitweise. Stellenweise besteht vorübergehend Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze steigt von Westen her auf 600 bis 1300m. Im Osten gibt es nur ab und zu leichten oder unergiebigen Schneefall. Am Nachmittag lockert es von Western regional etwas auf, und der Niederschlag wird weniger. Am späten Nachmittag oder zum Abend hin wird der Niederschlag im Westen wieder häufiger. Der Wind weht in Tirol und Vorarlberg teils lebhaft aus West, abseits davon oft nur schwach bis mäßig. Tageshöchsttemperaturen minus 1 bis plus 7 Grad, mit den höchsten Temperaturen in der Westhälfte. Heute Nacht: Eine weitere Störungszone erfasst die Alpennordseite. Verbreitet ist von Vorarlberg, über Salzburg bis zum Alpenostrand zeitweise mit Schneefall, in tiefen Lagen teils auch mit Schneeregen zu rechnen. Einzelne Ausläufer erreichen auch den Süden. Hier bleibt es aber oft auch trocken. Der Wind weht entlang des Alpenhauptkamms und nördlich davon mäßig, in höheren Lagen lebhaft aus West, abseits davon weht er nur schwach. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 4 und plus 2 Grad.
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