30. Oktober 2019 | 16:06 Uhr

Christbaum © Land Salzburg

Für den Wiener Rathausplatz

Erste Fotos: Das wird Wiens Christbaum

Diese mächtige Fichte aus Salzburg wird heuer am berühmten Weihnachtsmarkt vor dem Wiener Rathaus stehen. 

Wien/Salzburg. Der Weihnachtsbaum für den Wiener Rathausplatz kommt dieses Jahr aus dem Bundesland Salzburg. Die Fichte ist 130 Jahre alt und 32 Meter hoch. Sie stammt aus einem Wald in Embach, einem Ortsteil der Pinzgauer Gemeinde Lend, wie das Land Salzburg auf seiner Homepage schreibt. 

Christbaum © Land Salzburg

Am Mittwoch haben Forstarbeiter der Embacher Wald- und Weidegemeinschaft den Baum gefällt und für den Transport nach Wien verladen. Bis sich das Schwert seiner Motorsäge durch den 85 Zentimeter dicken Stamm gearbeitet hatte, war Christian Röck trotz Schneeregens schweißgebadet.

Christbaum © Land Salzburg

Embacher Helfer ist "besonders stolz"

Als Embacher und Mitglied der Agrargemeinschaft ist er „besonders stolz“, den bald weltweit beachteten Baum – wie es im Fachjargon heißt – „geerntet“ zu haben. Für den Transport müssen noch Zäune umgelegt und Viehsperren abmontiert werden. Schon vorher wurden Wege aufgeschottert und eine Zufahrt verbreitert. 

Christbaum © Land Salzburg

Bei diesen Arbeiten halfen zahlreiche Bauern und Mitglieder der Agrargemeinschaft freiwillig mit. Vor der Fällung wurde der aus zertifizierter nachhaltiger Waldwirtschaft stammende Baum mittels zweier Kräne fixiert. „Der Baum darf beim Fällen und beim Transport nicht beschädigt werden. Deshalb haben die beiden Kräne die Fichte oben und unten fixiert und dann möglichst schonend auf den Lader gelegt“, beschreibt Hubert Schilcher von der Pinzgauer Forstverwaltung den Ablauf. 

Christbaum © Land Salzburg

Wie ein Weihnachtspackerl verpackt

Mit der 32 Meter hohen Fichte machen sich auch rund 150 Äste mit auf den Weg nach Wien. Denn sollte der für den Christkindlmarkt auf dem Rathausplatz gedachte Baum beschädigt werden, werden die von anderen Bäumen der Agrargemeinschaft Embach entnommen Äste als Ersatz eingebohrt. Nachdem die Fichte Astreihe für Astreihe auf der Ladefläche des Spezialtransporters möglichst schonend und wegen der Oberleitungen in Wien höchstens vier Meter hoch festgezurrt war, machte sich der Baum – verpackt wie ein Weihnachtspackerl – auf einem Sattelschlepper auf den 370 Kilometer langen Weg nach Wien. Mit im Gepäck ist auch eine Stammscheibe. Die zehn Zentimeter dicke Scheibe aus der Fichte wurde poliert, eingeölt und mit markanten Jahreszahlen und Ereignissen aus den letzten 130 Jahren versehen.

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Nebel, sonst sehr sonnig, 5/16°

In den meisten Landesteilen scheint bis zum Abend die Sonne häufig, vor allem in der Osthälfte oft auch ungestört. Letzte Wolkenreste lichten sich hier bis über Mittag. Weiter im Westen gibt es hingegen anfangs noch Störungsreste der Nacht. Diese werden jedoch bis über Mittag immer weniger. Besonders hartnäckig sind diese aber im Südwesten Österreichs. Bis zum Abend werden aber auch in Osttirol und Oberkärnten die Wolken immer weniger. Der Wind kommt aus Nordost bis Süd und weht vor allem in den Föhntälern im Westen sowie im westlichen Donautal teilweise mäßig, mitunter lebhaft. Die Nachmittagstemperaturen umspannen 13 bis 20 Grad. Heute Nacht: Unter Zwischenhocheinfluss verläuft die Nacht auf Montag vielerorts sternenklar oder maximal gering bewölkt. Erst während der Morgenstunden steigt in inneralpinen Becken und Tälern, aber auch in den Niederungen abseits der Alpengipfeln die Neigung zu teilweise zähem Nebel oder Hochnebel. Der Wind kommt aus Nordwest bis Ost und weht meist nur schwach. Die Tiefsttemperaturen der Nacht zwischen 0 und 8 Grad.
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