19. Jänner 2023 | 09:10 Uhr

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Stromausfälle und schwere Unfälle

Erneut Schnee-Chaos in Teilen des Landes

Nächtliche Schneefälle haben in vielen Teilen des Landes erneut für ein Schnee-Chaos gesorgt. In Kärnten waren rund 2.000 Haushalte aktuell nicht mit Strom versorgt. 

 

Nächtliche Schneefällen haben in vielen Teilen des Landes für Chaos gesorgt. Straßen waren blockiert, teils gab es schwere Unfälle. In Kärnten gab es dazu wieder Stromausfälle. Aktuell sind rund 2.000 Haushalte nicht versorgt. 

Von den Stromausfällen betroffen sind die Haushalte in den Gemeinden Hüttenberg, Klein St. Paul, Velden und Wernberg, im Loibltal, sowie rund um den Gösselsdorfer See. Die Monteure von Kärnten Netz arbeiten an der Behebung.

Auf der Südautobahn (A2) kam es zudem zu einem schweren Unfall aufgrund von Straßenglätte. 

Auch in Salzburg, Tirol und Vorarlberg kam es zu Unfällen und Verkehrsbehinderungen aufgrund des Schneefalls.

Alle Updates zum Schnee-Chaos HIER im LIVE-Ticker von wetter.at: 

 13:43
 

Kälte-Keule im Anmarsch

In den nächsten Tagen wird es deutlich kälter: Freitagfrüh hat es minus neun bis minus ein Grad, im Tagesverlauf höchstens minus drei bis plus drei Grad. Die Frühtemperaturen betragen am Samstag minus neun bis null Grad, die Tageshöchstwerte minus drei bis plus vier Grad. Am Sonntag werden zu Tagesbeginn minus zehn bis minus ein Grad und später minus zwei bis plus drei Grad erwartet.

Wetter-Warnung: Geosphere Austria (früher ZAMG) warnt, dass in Teilen des Westens ab morgen mit erhöhter Kältebelastung zu rechnen ist:

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 13:41
 

Morgen nächster Schneefall

Das Wochenendwetter wird in Österreich durchaus winterlich, geht aus der Prognose des Wetterdienstes Geosphere Austria von Donnerstag hervor. Bereits am Freitag legt der Wind wieder zu und entlang der Alpennordseite ist wiederholt mit etwas Schneefall zu rechnen. Im östlichen Flachland und auf der Alpensüdseite bleibt es bis auf ein paar Schneeflocken vielerorts trocken.

Auch am Samstag muss in vielen Regionen mit etwas Schneefall gerechnet werden.

Am Sonntag schneit es alpennordseitig immer wieder, in den Staulagen zwischen Bregenzerwald und Mostviertel auch ergiebig.

 12:11
 

Unfall in Tirol verlief glimpflich

In Going am Wilden Kaiser wiederum wurde gegen 19.30 Uhr ein 33-jähriger Rumäne mit seiner Frau und ihren Kindern im Alter von sechs und zwei Jahren in einen Verkehrsunfall mit einem Lkw verwickelt. Ein 42-jähriger Lkw-Lenker fuhr ihnen auf der B178 entgegen und kam auf der schneeglatten Fahrbahn ins Schleudern.

Der Lkw geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte seitlich mit dem Pkw der Familie, wobei die linke Hintertüre des Autos fast gänzlich herausgerissen wurde. Das Auto wurde in eine Wiese geschleudert. Alle vier Insassen wurden jedoch nur leicht verletzt und mit der Rettung ins Krankenhaus gebracht, der Lkw-Lenker blieb unverletzt.

 11:58
 

In Vorarlberg ist ein Kleinbus in einen Graben gestürzt

In Schnepfau ist am Mittwochabend ein Lenker auf schneebedeckter Fahrbahn mit seinem Kleintransporter von der Straße abgekommen. Der Wagen rutschte in einen Graben und prallte gegen einen Baum.

Der leicht verletzte Lenker war zunächst im Wagen eingeklemmt, konnte sich nach Angaben der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle (RFL) dann aber selbst aus dem Auto befreien. Die Feuerwehren Schnepfau und Egg mussten das Auto mit einem Kran aus dem Graben heben.

 11:56
 

Feuerwehren im Dauereinsatz

 11:35
 

Zwei Verkehrsunfälle mit glimpflichem Ausgang in Tirol

Im Raum Kitzbühel haben sich Donnerstagabend bei winterlichen Verhältnissen zwei Verkehrsunfälle ereignet, die glimpflich ausgegangen sind. In Aurach ist ein Pkw mit drei Insassen rund 30 Meter in steiles, abschüssiges Gelände abgestürzt. Laut Polizei fuhr ein 35-jähriger Deutscher mit seinem Auto bergwärts, als er wegen der schneebedeckten Fahrbahn in einer Kurve ins Rutschen kam und über den Fahrbahnrand hinaus geriet.

Der 35-Jährige und seine Beifahrer im Alter von 36 und 22 Jahren konnten sich selbst aus dem Fahrzeug befreien. Nur die 22-Jährige wurde leicht verletzt und ins Spital gebracht.

 11:10
 

Warnung für Tourengeher

Der Lawinenwarndienst ruft Tourengeher in den Karnischen Alpen und Karawanken zu großer Zurückhaltung auf. Oberhalb von 1.600 Metern wird die Lawinengefahr als erheblich eingestuft. Vor allem an Schattenhängen könnten die großen Triebschneeansammlungen von einzelnen Wintersportlern leicht ausgelöst werden, heißt es vom Lawinenwarndienst.

 11:09
 

Monteure der Kärnten Netze im Einsatz

 10:35
 

Skitourengeher gerieten in Vorarlberg in Bergnot

Die Vorarlberger Bergrettung hat am Mittwoch im Kleinwalsertal und in Wald am Arlberg drei Skitourengeher aus Notlagen gerettet, die von der einsetzenden Dunkelheit überrascht worden waren. Ein 27-jähriger Deutscher geriet auf dem Weg nach Zug (Arlberg) in Bergnot, in Hirschegg (Kleinwalsertal) kamen zwei Skitourengeher bei der Abfahrt nicht mehr weiter. Die Wintersportler wurden sicher ins Tal gebracht, teilte die Vorarlberger Polizei mit.

Der 27-Jährige war gegen 14.00 Uhr zu einer Skitour von Klösterle nach Zug aufgebrochen. Gegen 19.00 Uhr informierte er die Bergrettung Lech telefonisch, dass er sein Ziel vor Einbruch der Dunkelheit nicht mehr erreichen werde, worauf ihm die Bergretter empfahlen, im Vorraum der rund hundert Höhenmeter entfernten Ditteshütte zu übernachten. Der Deutsche verwechselte jedoch diese mit der zugesperrten Hütte der Grabsalpe und wollte zunächst im Freien in seinem Schlafsack nächtigen. Wegen der Kälte und bei Schneefall setzte er gegen 22.40 Uhr einen Notruf ab. Vier Bergretter stiegen zu dem Mann auf, er erreichte in ihrer Begleitung erschöpft und leicht unterkühlt das Tal.

Die beiden Skitourengeher im Kleinwalsertal waren am Nachmittag von Mittelberg aus in Richtung Grünhorn aufgestiegen. In der hereinbrechenden Dunkelheit gerieten sie jedoch am Rückweg in Bergnot und alarmierten die Bergrettung, die per Motorschlitten und Quad zur Suche aufbrach. Weil die beiden per Handy ihren Standort übermitteln konnten, wurden sie rasch gefunden.

 10:05
 

Vier Verletzte bei Verkehrsunfall in Salzburg

Winterliche Straßenverhältnisse haben in der Nacht auf Donnerstag und Donnerstagfrüh in Salzburg für Verkehrsunfälle gesorgt. Auf der Thalgauegg-Straße zwischen Thalgau und Fuschl (Flachgau) kam kurz vor 6.00 Uhr im Schneetreiben ein Pkw von der Straße ab, stürzte über eine Böschung, prallte gegen einen Baum und blieb auf dem Dach liegen. Dabei wurden ein Insasse schwer und drei weitere leicht verletzt, informierte das Rote Kreuz.

salzburg-unfall.jpg © APA/ROTES KREUZ SALZBURG

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Bereits vor Mitternacht hat ein Verkehrsunfall im Pingzau für eine fast zweistündige Sperre der Salzachtalstraße zwischen Zell am See und St. Johann im Pongau gesorgt. Bei Taxenbach geriet ein Sattelschlepper auf der schneeglatten Fahrbahn ins Schleudern und stellte sich über die gesamte Straße quer. Der Anhänger ragte auf beiden Seiten über die Straßenböschung. Die Freiwillige Feuerwehr musste für die Bergung zuerst ein Spezialfahrzeug anfordern. Bei dem Unfall gab es keine Verletzten.

 09:51
 

Lkw stürzte bei Villach von der Südautobahn

Schneefall hat in der Nacht auf Donnerstag erneut für Behinderungen in Kärnten gesorgt. Auch wenn die Lage wesentlich entspannter war als noch Montagfrüh, so kam es doch zu Stromausfällen, von denen kurzzeitig mehrere 100 Haushalte betroffen waren, sowie zu Verkehrsunfällen. Auf mehreren höher gelegenen Straßen galt Kettenpflicht, wie etwa am Loiblpass (B91), auf der Katschberg Straße (B99) oder auf der Nassfeld Straße (B90).

In den frühen Morgenstunden ein 51-jähriger spanischer Lkw-Lenker auf der Südautobahn (A2) im Gemeindegebiet von Finkenstein (Bezirk Villach-Land) in Fahrtrichtung Wien wegen der schneebedeckten Fahrbahn ins Schleudern gekommen. Der Sattelschlepper durchbrach die Leitschiene und stürzte etwa 50 Meter über eine Böschung auf eine darunterliegende Gemeindestraße. Der Lenker wurde verletzt und mit der Rettung ins Landeskrankenhaus Villach eingeliefert, am Sattelzug entstand schwerer Sachschaden, teilte die Polizei mit.

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Feuerwehren meldeten weitere Lkw-Bergungen, wie zum Beispiel auf der A2 auf Höhe Südrast oder auf der B111 beim Umspannwerk Gailitz. Bereits in der Nacht waren auf der Südautobahn an der Landesgrenze zwischen Kärnten und der Steiermark immer wieder Lkw hängengeblieben. Gesperrt war auch die Villacher Alpenstraße, teilte die Stadtgemeinde Villach mit, es waren mehrere Bäume auf die Fahrbahn gestürzt.

 09:46
 

Herzlich willkommen zum LIVE-Ticker von wetter.at!

Österreich hat eine wilde Nacht hinter sich! Enormer Schneefall in der Nacht auf heute hat zu Unfällen, Verkehrsbehinderungen und Stromausfällen geführt. Hier gibt es alle Updates zum erneuten Schnee-Chaos und dem heutigen Tag.