19. Juli 2021 | 16:54 Uhr

helöd-flut__oe24_black-neu.jpg © Mike Vogl/Twitter/Fotomontage

Zwei Menschen gerettet

ER ist der Held der Hallein-Flut

Alexander Eisenmann reagierte rasch, half und rettete damit seine Nachbarn.

Hallein. Salih Karaarslan betreibt mit seiner Frau Ayse in Hallein das Bistro Stern, es wurde verwüstet: „Innerhalb von fünf, sechs Minuten ist das Wasser einen halben Meter hoch ­gewesen, vielleicht sogar höher, es hatte eine unglaubliche Wucht“, erzählt Salih ÖSTERREICH: „Wir wollten noch die Straße queren, aber meine Frau ist gestürzt.“

Verzweifelt versuchte Salih seine Frau und sich festzuhalten, aber die braune Flut hat beide mitgerissen: „Wir hatten keine Chance“, so Salih.

Retter: »Mein Sohn rief: Papa, da treibt wer ab!«

Lebensgefahr. Alexander Eisenmann, der Nachbar, dichtete gerade mit seinem Sohn seine Eingangstüre ab, als der Bub rief: „Papa, da treibt wer ab!“ ­Eisenmann zögerte keine Sekunde, riskierte unendlich viel: „Da kann man nicht abwarten. Ich hab bloß gesehen, wie die beiden abgetrieben wurden“, erzählt er oe24.TV: „Dass es meine Nachbarn sind, hab ich zuerst nicht gesehen. Ich bin einfach ins Wasser.“

234234324-neu.jpg © Mike Vogl Vom Wasser mitgerissen. Alexander Eisenmann rettete Ayse Karaarslan (r.) vorm Ertrinken.

Zum Glück schaffte er es, die Hand von Ayse Karaarslan zu fassen: „Das Wasser hat eine unglaubliche Kraft, da kann man eigentlich nicht mehr viel tun, da reißt es dich einfach um“, schildert er die entscheidenden Sekunden: „Zum Glück sind wir durch ein Tor in einen Hof gegenüber getrieben worden, das hat uns gerettet. Wir blieben an einem Zaun hängen.“ Wären die drei weiter abgetrieben worden, hätten sie kaum eine Chance gehabt: „Es wäre wohl schlimm ausgegangen.“

 

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Immer wieder Regenschauer. 4/15°

Eine atlantische Störungszone zieht in abgeschwächter Form langsam über Österreich hinweg. Dabei ist es meist stark bewölkt, ein paar Auflockerungen gibt es am ehesten über dem östlichen Flachland und im Südosten. Außerdem kommt es zunächst vor allem entlang der Alpennordseite und im Nordwesten zu Regen und Regenschauern, die Schneefallgrenze bewegt sich meist zwischen rund 1200 und 1600m Seehöhe. Im Nachmittagsverlauf reißt die Bewölkung vor allem ganz im Westen, aber auch über dem östlichen Flachland wieder auf, die Sonne kommt zum Vorschein. Ein paar mitunter kräftigere Schauer sind dann hauptsächlich in der südlichen Steiermark, in Unterkärnten und dem Südburgenland noch möglich. Der Wind dreht mehrheitlich auf West-Nordwest, meist frischt er nur kurzzeitig mäßig auf, im Donauraum kann er vorübergehend recht lebhaft werden. Frühtemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad, Tageshöchsttemperaturen 8 bis 17 Grad.
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