08. Dezember 2014 | 23:31 Uhr

schnee.jpg © Getty Images

Ski-Winter geht los

Endlich kommt der Schnee

Neuschnee diese Woche könnte den Skiurlaub zu Weihnachten retten.

"Wir haben derzeit doppelt so viele Gäste wie an normalen Tagen. Am Sonntag waren 8.000 Skifahrer bei uns, oben liegt über 1,60 Meter Schnee“, heißt es vom Kitzsteinhorn in Salzburg gegenüber ÖSTERREICH.

Schnee bis in die Täler, Innsbruck am Dienstag weiß
Bisher herrschte nur auf den Gletschern wie dem Kitzsteinhorn Winterstimmung und Skispaß pur. Das ändert sich jetzt: Schon für heute sagen die Meteorologen auch für die traditionellen Skigebiete im Mittelgebirge starke Schneefälle und winterliche Bedingungen voraus. „Im Mittelgebirge rechnen wir mit 15 Zentimeter Neuschnee, im Westen schneit es sogar bis in die Täler hinunter“, heißt es von der Zentralanstalt für Me­teorologie (ZAMG) in Wien.

In Wien zeigt sich dafür endlich die Sonne wieder ->>

Skigebiete können endlich Schneekanonen nützen
Die beiden Landeshauptstädte Innsbruck und Bregenz sollen ab heute von der weißen Pracht überzogen sein, auch Salzburg könnte „im besten Fall“ weiß werden. Und: „Alle Gebiete im Westen, wo es noch nicht winterlich war, werden winterlich“, so die ZAMG.

Für die Skigebiete ist der späte Wintereinbruch ein Segen. Die bisherige Saison war eine Katastrophe, Ski-Openings wurden abgesagt, Buchungen blieben aus, Frust pur bei Touristikern.

Mit dem Neuschnee können einige Skigebiete wie Schladming (Stmk.) oder Nassfeld (K) schon einen Teil der Lifte öffnen. Kitzbühel hat drei Lifte geöffnet und erwartet bis zu 10 Zentimeter Neuschnee.

Und: Endlich können auch die Schneekanonen angeworfen werden, denn laut ZAMG wird es vor allem nachts eiskalt. Das wird auch bitter nötig sein, denn: Just am Wochenende soll es wieder ein wenig milder werden.

Ihre Chance auf Weiße Weihnachten 1/8
Innsbruck 65 %

 

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Letzte Schneeschauer, eisiger Wind. -2/+3°

Nach Störungsabzug gelangt der Ostalpenraum heute Sonntag vorübergehend unter Zwischenhocheinfluss. Auch alpennordseitig lösen sich am Nachmittag die meisten Wolkenfelder im Osten und Norden auf, letzte Schneeschauer klingen in den Nordstaulagen ab. Den Westen erreichen am Abend dichte Wolken der nächsten Störungszone. Vor allem im Burgenland und der Oststeiermark sowie im Bergland bläst um die Mittagszeit noch stürmischer, eisiger Nordwind, der ebenfalls bald abflaut. Nachmittagstemperaturen minus 3 bis plus 7 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Montag zieht aus dem Westen eine Störungszone mit dichten Wolken und Schneeregen oder Schneefall auf. Die Schneefallgrenze liegt zwischen Vorarlberg und Niederösterreich zwischen 1100m und den Niederungen. Dabei besteht auf gefrorenen Böden vorübergehend Glatteisgefahr. Weiter nach Osten zu schneit es in geringerer Intensität, im äußersten Osten und Südosten bleibt es niederschlagsfrei. Der Wind weht schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 12 im Waldviertel und plus 2 Grad in Vorarlberg.
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