08. Jänner 2019 | 09:41 Uhr

Unbenannt-1.jpg © Bergrettung Salzburg

Vorräte gingen zu Ende

Elf Urlauber in Salzburg aus Almhütte gerettet

Die Vorräte der deutschen Gruppe gingen bereits zu Ende. 

Bei St. Koloman (Tennengau) hat die Bergrettung am Montagabend elf Urlauber aus einer eingeschneiten Almhütte befreit. Die Gruppe aus München hatte die Polizei gerufen, weil sie seit Tagen keinen Strom mehr hatte und die Vorräte langsam zu Ende gingen. Der Bürgermeister der Gemeinde sorgte dann dafür, dass die gesperrte Zufahrtsstraße in den Tauglboden geräumt wurde, und alarmierte die Bergrettung.
 
Zehn Helfer stiegen noch am Nachmittag zur Alm auf. Der Weg dorthin sei aber wegen der starken Verwehungen und der einbrechenden Dunkelheit gar nicht so leicht zu finden gewesen, sagte Christian Schartner von der Bergrettung Hallein zur APA. Zudem bestand große Gefahr, dass Bäume unter der Schneelast knicken. "Da hätten oft schon leichte Windstöße gereicht." Zahlreiche große umgestürzte Bäume versperrten bereits den Zustiegsweg.
 
Nach rund einer Stunde erreichten die Helfer die Hütte und statteten die Urlauber mit Lawinenverschüttetensuchgeräten und Stirnlampen aus. "Wir haben die Münchner dann in Gruppen hinunter begleitet, damit nicht gleichzeitig zu viele Leute im Gelände sind", sagte Schartner. Die elf Touristen waren zwar mit Schneeschuhen und Tourenskiern ausgestattet, sie hätten aber beim Abstieg im tiefen Schnee gehörig zu kämpfen gehabt. In der Zwischenzeit hatte die Reservemannschaft der Bergrettung bereits die Autos der Urlauber ausgeschaufelt, damit sich diese rasch auf den Heimweg machen konnten.

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