26. September 2014 | 12:26 Uhr

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Umfrage in Österreich

Drei Viertel bemerken Wetter-Wandel

"Ja, das Wetter hat sich verändert", das sagt die Mehrheit der Österreicher. Mehr als jeder zweite liest täglich einen Wetterbericht.

Das Wetter interessiert alle. Schon in der Früh geht es los mit der Frage: Was soll ich anziehen. Danach: Kann ich heute noch draußen sitzen. Später: Was machen wir, wenn es am Wochenende schön wird. Und so verwundert es auch nicht dass mehr als die Hälfte aller Österreicher sich täglich übers Wetter informiert, jeder Dritte macht das bereits im Internet, etwa auf www.wetter.at.

Das Wetter hat sich verändert:
Das Linzer Meinungsforschungsinstitut IMAS hat im August und September nachgefragt: Finden Sie, dass sich das Wetter im Vergleich zu früher verändert hat? 1.007 repräsentativ für die Bevölkerung ab 16 Jahren ausgewählte Personen nahmen persönlich daran teil. Dabei stimmten 37 Prozent der Aussage, dass sich das Wetter im vergangenen Jahrzehnt im Vergleich zu früher markant verändert hat, "voll und ganz" zu. 38 Prozent antworteten mit "einigermaßen", 15 Prozent mit "eher nicht" und drei Prozent mit "überhaupt nicht". Vor allem Frauen, Personen über 50 Jahren und Bewohner des ländlichen Raums sind laut dem Institut vom Klimawandel überzeugt. 68 Prozent der Österreicher sehen den Beleg dafür im abrupten Wetterwechsel, 66 Prozent in Naturkatastrophen, 58 Prozent im Regen, 54 Prozent in Klimaextremen, 44 Prozent in Gewittern und 42 Prozent in Stürmen.

Nicht alle vertrauen dem Wetterbericht:
33 Prozent vertrauen der Eintagesprognose "voll und ganz", 54 Prozent "einigermaßen", sieben Prozent "eher nicht", zwei Prozent "überhaupt nicht". Die Vorhersage für drei Tage halten 13 Prozent für "voll und ganz" glaubwürdig, 53 Prozent für "einigermaßen", 22 Prozent für "eher nicht" und acht Prozent für "überhaupt nicht".
 

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Wechselnd bewölkt, Schauer und böiger Wind. 10/19°

Störungseinfluss sorgt über Österreich verbreitet für trübes Wetter. Häufig regnet es aus den vielen dichten Wolken und besonders von Osttirol bis in die Obersteiermark auch intensiv. Längere trockene Phasen sind nur in Niederösterreich sowie im Südosten zu erwarten. Bis zum Abend breitet sich der Niederschlag schließlich in die östlichen Landesteile aus und südlich des Alpenhauptkammes mischen sich auch Gewitter unter die Regenschauer. Der Wind weht meist nur schwach bis mäßig aus West bis Nordwest. Die Nachmittagstemperaturen liegen zwischen 10 und 21 Grad, mit den höchsten Werten im Südburgenland. Heute Nacht: In den Abendstunden und in der Nacht regnet es teils noch intensiv und langanhaltend. Im Südosten des Landes an der Grenze zu Slowenien sind mitunter auch noch Gewitter unterwegs. Der Niederschlagsschwerpunkt erstreckt sich von Osttirol bis in den Nordosten des Landes. Bis zum Morgen lässt der Niederschlag aber insgesamt nach und auch die Wolkendecke lockert auf, vor allem im Westen des Landes. Der Wind weht schwach bis mäßig und in den höheren Lagen und vor allem im Nordosten lebhaft bis kräftig aus West bis Nord. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen 4 bis 11 Grad.
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