16. September 2022 | 10:50 Uhr

Schnee Sonne Winter Kaiserwetter © Getty Images

Badewetter bis Schneefall

Drei Jahreszeiten in drei Tagen

Badewetter am Donnerstag, Herbstwetter am Freitag und Schnee am Samstag – das Wetter ist diese Woche abwechslungsreich.

Am Wochenende wird zunehmend herbstliches Wetter erwartet. Freitags zeigt sich die Sonne im Ostalpenraum nur wenig und Wolken dominieren und bringen zeitweise Regen. Die Wolkendichte wird auch samstags nur durch kurze Sonnenstrahlen durchbrochen, wiederholt ist mit Regen zu rechnen. Sonntags ist besonders zwischen der Tauernregion und dem Industrieviertel mit Regen zu rechnen, hieß es im Wochentrend der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) am Donnerstag.

Unter Störungseinfluss wird sich die Sonne im Ostalpenraum am Freitag insgesamt nur wenig zeigen. Vielmehr dominieren dichte Wolken, die zeitweise Regen bringen. Der Niederschlagsschwerpunkt liegt im Süden und Südosten Österreichs und die Schneefallgrenze sinkt auf Lagen um 2.000 Meter Seehöhe. Wind aus dem Westen weht schwach bis mäßig. Temperaturen liegen zwischen neun und 16 Grad in der Früh bis 14 bis 20 Grad tagsüber.

Auch samstags sorgt der Störungseinfluss weiterhin für dichte Wolken, die durch wenige sonnige Auflockerungen durchbrochen werden. Wiederholt ist mit kurzen Regenschauern zu rechnen. Im Süden und Südosten wird am Vormittag anhaltender und intensiver Regen erwartet. Nachmittags verlagert sich der Niederschlag zunehmend auf die Alpengipfel und die Schneefallgrenze liegt dabei zwischen 1.300 und 1.700 Metern Seehöhe. Wind aus West bis Nordwest weht im Norden und Osten sowie in den Föhnstrichen an der Alpensüdseite mäßig bis lebhaft. Frühtemperaturen liegen zwischen sieben und 13 Grad und steigen tagsüber leicht auf neun bis 17 Grad.

Am Sonntag liegt der Ostalpenraum in einer kräftigen Nordwestströmung. Somit werden besonders alpennordseitig zwischen der Tauernregion und dem Industrieviertel dichte Wolken und Regen erwartet. Im Donautal und am Alpenostrand ziehen bei teils stürmischen Böen immer wieder Regenschauer durch. Im Westen steigt der Luftdruck an, im Süden zeigt sich die Sonne häufig. Abends schwächt der Wind im Osten allmählich ab und die Schneefallgrenze an der Alpennordseite bei 1.600 Meter. Sieben bis elf Grad sind in der Früh zu erwarten, die Tageshöchsttemperaturen liegen zwischen zehn und 18 Grad.

Der Wochenstart am Montag verbleibt in der markanten Nordwestströmung. Damit regnet und schneit es in den Nordstaulagen vom Bregenzerwald bis zum Mostviertel und die Schneefallgrenze bleibt auf etwa 1.500 Metern (1.600 Meter am Vortag). Im Norden und Nordosten ziehen während der ersten Tageshälfte einzelne Regenschauer durch. Mit ansteigendem Luftdruck lösen sich bis zum Abend die Wolken in den Staulagen auf, womit es österreichweit gering bewölkt und weitgehend niederschlagsfrei wird. Frühtemperaturen liegen zwischen fünf und zehn Grad, Tageshöchsttemperaturen bei zehn bis 18 Grad.

Am Dienstag verbleibt der Ostalpenraum in der nordwestlichen Strömung. Tagsüber quert eine sich abschwächende Störung von Norden her und bringt zeitweise Regen sowie Schnee oberhalb etwa 1.600 Meter. Im Süden ziehen höhere Wolkenfelder ohne Niederschlag durch. Der westliche Wind bleibt am Alpenrand lebhaft. Drei bis elf Grad werden in der Früh erwartet, Tageshöchsttemperaturen im Südosten gehen bis zu 17 Grad. 

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Im W sonnig, im O überwiegend bewölkt -10/-3

Gebietsweise halten sich noch ein paar harmlose Restwolken, vor allem im Westen und Südwesten dominiert aber ungestörter Sonnenschein. Der Wind bläst im Osten schwach bis mäßig aus Nordwest, sonst weht der Wind insgesamt nur schwach. Die Tageshöchsttemperaturen liegen meist zwischen minus 7 und minus 1 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Donnerstag lösen sich die Restwolken im Osten und Südosten rasch auf, bald ziehen aber von Westen her neue Wolken auf und breiten sich aus. Die Bewölkung sorgt von Vorarlberg bis Salzburg und Oberösterreich auch für einsetzenden Schneefall. Vor allem im Osten und Süden ist es aber für einige Zeit gering bewölkt bis klar. Der Wind weht zunächst nur schwach. Während der Morgenstunden lebt jedoch im westlichen Bergland der Wind deutlich auf. Die Tiefsttemperaturen umspannen minus 18 bis minus 5 Grad.
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