22. März 2020 | 14:22 Uhr

Schnee Wien © Archivbild/APA/HANS PUNZ

Vom Frühling in den Mini-Winter

Diese Woche ist Schnee im Anmarsch

Am Freitag hatte es noch fast 20 Grad und am Sonntag schneite es plötzlich. Wetterchaos in der Hauptstadt - doch auch im restlichen Österreich schneit es diese Woche.

Am Freitag kratze Wien noch an den 20 Grad und am Sonntag fielen wieder Schneeflocken. Wenn auch der Mini-Wintereinbruch nur kurz andauerte, einige Wiener konnten es nicht fassen. Viel vom Wetter-Chaos hat man derzeit ohnehin nicht. Immerhin sollte man so gut es geht, zuhause bleiben.

Und das Wetter begünstigt nach einem kühlen und regnerischem Wochenende auch in der kommenden Woche die Einhaltung der Ausgangsbeschränkungen um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Es bleibt kalt, zur Wochenmitte werden gebietsweise Schneefälle erwartet. Die Höchstwerte steigen nur im Ausnahmefall über zehn Grad, so die Prognose der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG).

Nach einem strahlend sonnigen Tagesbeginn tauchen am Montag in der Osthälfte Österreichs tagsüber einige dichte Wolkenfelder auf. Mitunter sind im Bergland sogar kurze Schneeschauer möglich, oft bleibt es aber trocken. Durchwegs sonnig ist es hingegen von Vorarlberg bis nach Osttirol. Der Wind weht teils lebhaft, in den östlichen und südöstlichen Landesteilen mitunter auch kräftig aus Nord bis Nordost. Frühtemperaturen minus acht bis minus ein Grad, in höheren Tälern auch unter minus zehn Grad. Tageshöchstwerte minus ein bis plus sieben Grad. Nur ganz im Westen sind nochmals bis zu elf Grad möglich.

In weiten Teilen des Landes überwiegt am Dienstag der Sonnenschein. Nur im Südosten und Süden ziehen besonders am Nachmittag einige dichte Wolkenfelder über den Himmel. Abends und in der Nacht kann es in der Südsteiermark und im Südburgenland sogar ein wenig schneien. Der Wind weht mäßig bis lebhaft, im Südosten auch teils kräftig aus Nord bis Nordost. Frühtemperaturen meist minus acht bis minus ein Grad, in höheren Tallagen auch nur um minus zehn Grad. Tageshöchsttemperaturen ein bis neun Grad.

Bereits in der Nacht auf Mittwoch ziehen von Südosten her Wolken auf. Sie verdichten sich im Südosten, Osten und Süden im Tagesverlauf immer mehr. Aus der Bewölkung fällt außerdem etwas Schnee, wobei der Schwerpunkt zwischen der Südsteiermark und dem östlichen Flachland liegt. Auch in der Nacht kann es leicht weiter schneien. Im Westen bleibt es hingegen weitgehend trocken und die Sonne scheint zeitweise. Der Wind weht tagsüber mäßig, im Norden auch lebhaft aus Nord bis Ost. Die Frühtemperaturen liegen bei minus acht bis minus ein Grad, die Tageshöchsttemperaturen bei null bis plus sieben Grad.

Über Österreich halten sich am Rande eines Tiefs in hohen Luftschichten am Donnerstag noch teils dichte Wolken. Anfangs fällt daraus auch noch etwas Schnee. Nach und nach zieht der Kaltlufttropfen aber ab und macht Platz für wärmere Luft. Die Niederschläge gehen damit bis in mittlere Höhenlagen in Regen über, bevor sie am Nachmittag gebietsweise abklingen. Im Westen und Norden des Landes bleibt es generell meist trocken und hier gibt es auch öfter Sonnenschein. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus Richtungen um Ost. Frühtemperaturen minus sechs bis plus ein Grad, Tageshöchsttemperaturen fünf bis elf Grad.

Der Luftdruck steigt am Freitag wieder und die Luft erwärmt sich weiter. Allerdings können sich gebietsweise noch stärkere Wolkenreste halten und daraus fällt stellenweise auch noch etwas Regen. Es gibt aber auch Auflockerungen und etwas Sonne. Der Wind weht oft nur schwach, im Norden kommt er etwas auflebend aus Ost. Frühtemperaturen minus zwei bis plus fünf Grad, Tageshöchsttemperaturen sieben bis 14 Grad.
 

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Im W und N teils sonnig, sonst trüb, 0/7°

Im Norden, Osten und Süden liegen über den Niederungen oft ganztägig Nebel- und Hochnebelfelder. Chancen auf sonnige Aufhellungen bleiben dort oft auch am Nachmittag nur gering. Im Bergland überwiegt hingegen anfangs sehr sonniges Wetter. Von Westen ziehen bereits am Vormittag kompakte Wolken einer Störungszone auf, die sich im Tagesverlauf nach und nach alpennordseitig ostwärts ausbreiten. Der Wind kommt aus Südost bis Südwest und weht am Alpennordrand sowie im Flachland des Ostens teilweise mäßig. Tageshöchsttemperaturen 3 bis 11 Grad, am wärmsten mit Föhneinfluss zwischen dem Bodensee und dem Mostviertel. Heute Nacht: Überwiegend trüb durch Hochnebel verläuft die Nacht im Osten. In den westlichen Landesteilen sind dichte Wolken und zeitweiliger Regen zu erwarten. Schnee fällt erst oberhalb von rund 1200m bis 1700m Seehöhe. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Bergland zum Teil lebhaft aus Südost bis Süd. Tiefsttemperaturen der kommenden Nacht minus 4 bis plus 4 Grad.
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