04. Jänner 2026 | 14:34 Uhr

kalt © Getty Images (Symbolbild)

Bis zu -15 Grad

Diese Bundesländer rufen Kälte-Warnung aus

Westösterreich bekommt es in den kommenden Tagen und Nächten mit großer Kälte zu tun.  

Die Geosphere Austria gab für Vorarlberg und Tirol, aber auch für den Großteil Salzburgs sowie für die westlichen Gebiete von Kärnten und der Steiermark eine orange Wetterwarnung aus. In der Nacht auf Montag ist mit bis zu minus 15 Grad zu rechnen. "Eine vergleichbare Wetterlage mit einem solchen Kaltluftvorstoß liegt bereits einige Jahre zurück", sagte der Tiroler Experte Elmar Rizzoli.

Mega-Kälte in den kommenden Tagen

Die Wetterkonstellation, die zu den eisigen Temperaturen führt, wird voraussichtlich bis 7. bzw. gebietsweise 8. Jänner anhalten. Laut Geosphere könnte lebhafter Wind die Kälte noch zusätzlich verschärfen. Untertags dürften die Temperaturen in den Niederungen auch bei sonnigem Wetter kaum über minus acht bis minus fünf Grad Celsius hinauskommen.

In Nordtirol wurde - bei klarer Nacht - strenger Frost von bis zu minus 15 Grad erwartet, in höheren Tälern könnten die Temperaturen noch tiefer fallen. Dort ist der Kältehöhepunkt in der Nacht auf Donnerstag angesagt. Die Geosphere Austria wies aber auch darauf hin, dass der Temperaturverlauf in den kommenden Tagen von der Tiefdruckentwicklung im Süden abhänge und Unsicherheiten mit sich bringe.

Kälte-Hotline für Bedürftige

In Tirol ist vonseiten der Tiroler Soziale Dienste GmbH (TSD) eine Kälte-Hotline (Tel. 0512/21447) für Personen eingerichtet, die im Freien übernachten. Sowohl bedürftige als auch besorgte Bürger wurden aufgerufen, Kontakt aufzunehmen, um Hilfe anzufordern oder auf Notlagen hinzuweisen. "Bei solchen Temperaturen kann die Nacht im Freien lebensgefährlich sein", warnte Rizzoli. In Innsbruck sind Notschlafstellen für Obdachlose eingerichtet.

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Meist trüb, wenig Sonne, 4/12°

In der Früh und am Vormittag zieht die nächste Störungszone von Nordwesten her durch und bringt in vielen Regionen Regen und Regenschauer. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1200 und 1600m Seehöhe. Im Laufe des Nachmittages klingen die Niederschläge aber allmählich wieder ab und auch die Wolken lockern auf. Lediglich in den nördlichen Staulagen bleibt es länger trüb und schaueranfällig. Generell wetterbegünstigt ist der äußerste Süden, hier bleibt es meist niederschlagsfrei. Der Wind weht mäßig bis lebhaft, im Osten und in exponierten Lagen teils auch kräftig aus West, nur im Süden ist es windschwach. Frühtemperaturen je nach Wind minus 2 bis plus 9 Grad, Tageshöchsttemperaturen 6 bis 14 Grad.
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