09. Mai 2019 | 11:06 Uhr

Kälteste Mai-Nacht seit 30 Jahren

"Die Eisheiligen" bringen Kälte und Schnee am Muttertag

Rechtzeitig mit dem Beginn der Eisheiligen am Muttertag melden sich auch Kälte und Schnee zurück. 

Die Nacht auf Mittwoch hat in einigen Regionen Österreichs leichten Frost gebracht, zum Teil auch in tiefen Lagen. An der ZAMG-Wetterstation in Hohenau an der March, auf 154 Meter Seehöhe, lag die Tiefsttemperatur bei minus 1,3 Grad. Eine Frostnacht ist dort im Mai durchschnittlich alle fünf Jahre zu erwarten, berichteten die ZAMG-Meteorologen.

Der tiefste Wert an einem bewohnten Ort war minus 3,4 Grad in Flattnitz in Kärnten (1.437 Meter). In höher gelegenen Tälern kommt Frost selbst im Mai immer wieder vor, betonten die Experten. So ist eine Frostnacht in der Ramsau (Steiermark, 1.207 m Seehöhe) durchschnittlich alle zwei bis drei Jahre zu erwarten. In der Ramsau wurden in der Nacht auf Mittwoch minus 1,2 Grad gemessen. Die kommenden Nächte verlaufen weitgehend frostfrei, prognostizierte die ZAMG.
 

Kältepol Österreichs mit -9,7 Grad

Die Nacht von Dienstag auf Mittwoch war stellenweise die kälteste Mai-Nacht seit über 30 Jahren. Überhaupt am kältesten war es am Mittwoch an der Wetterstation Brunnenkogel in Tirol. Dort hatte es auf 3.437 Meter Seehöhe minus 9,7 Grad. Am anderen Ende der Tabelle, in Feldkirch in Vorarlberg, zeigte das Thermometer plus 8,1 Grad.
 
Am Mittwoch steigen die Temperaturen im Laufe des Tages wieder auf bis zu 22 Grad an. Das milde Wetter dauert bis inkl. Freitag an, während Samstagvormittag bereits erste Quellwolken im Westen des Landes auftauchen. Die wärmere Luft findet im Süden und Osten mit starken Gewittern vorerst ihr Ende. 

Schnee & stürmischer Wind zum Muttertag

Für den Muttertag am Sonntag meldet sich der Winter noch einmal zurück - es kündigt sich der nächste Kaltluftvorstoß an. Es wird zwar nicht mehr so kalt wie letztens, aber mit beständigem oder gar frühsommerlichem Wetter sollte man nicht rechnen. 

Schneefallgrenze sinkt auf 1.000 Meter

Der Muttertag ist auch der erste Tag der Eisheiligen, nämlich Pankratius. An diesem Tag können maximal 6 bis 13 Grad erwartet werden, es wird also mit 10 Grad deutlich kühler als an den Tagen zuvor. Wenig bis gar keine Sonne, dafür zeitweise Regen und kräftiger bis stürmischer Wind aus Nordwest. 

Hinzu kommt Schnee, der oberhalb von 1.000 Metern Seehöhe fällt. 

Kühle Temperaturen bis zur "Kalten Sophie"

Die Eisheiligen dauern bis zur Kalten Sophie am 15. Mai. Laut Prognosen bleibt das Wetter bis dahin wechselhaft und für den Mai besonders kühl. 

 

 

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Wechselnd bewölkt, regnerisch, 4/10°

Störungseinfluss bringt von Westen zahlreiche dichte Wolken. Mit diesen regnet es bei einer Schneefallgrenze zwischen 800 und 1200m Seehöhe zunächst noch im Osten und Südosten. Im Laufe des Nachmittags setzt schließlich von Vorarlberg bis Salzburg und Oberösterreich neuerlich Niederschlag ein, der sich hier bis zum Abend deutlich intensiviert. Chancen auf Sonnenschein sind allgemein gering, etwas höher lediglich in Kärnten und Osttirol. Der Wind weht alpennordseitig mäßig bis lebhaft aus West, im Süden bleibt es windschwach. Die Nachmittagstemperaturen 7 bis 13 Grad. Heute Nacht: Mit einer nordwestlichen Strömung stauen sich zwischen Vorarlberg und dem westlichen Niederösterreich in der Nacht auf Dienstag viele dichte Wolken. Bei einer Schneefallgrenze zwischen tiefen Lagen und etwa 800m Seehöhe regnet und schneit es hier außerdem teilweise stark. Überall sonst gibt es hingegen bei wechselnder Bewölkung vor allem in Osttirol, aber auch von Oberösterreich ostwärts einzelne lokale Regen- oder Schneeregenschauer. Der Wind aus West bis Nord weht in den Föhntälern im Süden sowie teils im Osten mäßig, in den höchsten Lagen auch lebhaft. Die Tiefsttemperaturen umspannen minus 2 bis plus 5 Grad.
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