07. Dezember 2020 | 10:53 Uhr

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Rekordmengen

Die besten Fotos vom Schnee-Wahnsinn im Süden

Im Süden Österreichs wurden Rekordmengen an Schnee gemessen.

Schneemengen und Regen hatten Osttirol und Kärnten am Sonntag fest im Griff. Entspannung ist erst für den heutigen Montag vorausgesagt, wobei für morgen bereits das nächste Tief mit Schneefall prognostiziert wird. Am Sonntag waren alle Einsatzfahrzeuge der Straßenmeistereien im Dauereinsatz, um der Niederschläge Herr zu werden. 

In den Hotspots sind von Freitag bis Sonntagvormittag Niederschlagsmengen (Schnee und/oder Regen) von 100 bis zu 300 Liter pro Quadratmeter zusammengekommen, berichtete die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG).
 
In Kornat (Kärnten Lesachtal) wurden 285 Liter pro Quadratmeter gemessen. Das kam schon sehr knapp an den dortigen Rekord von 293 Liter pro Quadratmeter in 48 Stunden aus dem Oktober 2018 heran. In Lienz (Osttirol) waren es 210 Liter pro Quadratmeter, der dortige Rekord liegt bei 258 Liter pro Quadratmeter vom November 1966. Gemessen wird in Lienz seit 1880. In Silian (Osttirol) gingen 205 Liter pro Quadratmeter Schnee und/oder Regen in 48 Stunden nieder, in Kötschach-Mauthen (Kärnten) 195 Liter, in St. Jakob/Defereggen (Osttirol) 190 Liter, in Hintertux/Zillertal (Tirol) 110 Liter und in Neustift/Milders (Tirol) 100 Liter.
 
Wie viel Schnee im Süden gefallen ist, zeigen diese spektakulären Fotos
 
kals2.jpg © APA Kals am Großglockner
lesachtal.jpg © APA Das Lesachtal versank im Schnee
osttirol.jpg © APA In Osttirol wurden die höchsten Schneemengen gemessen.
schnee21.jpg © Facebook/Sigi FInk
schnee2.jpg © Facebook/Sigi FInk

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Unbeständig,mehr Sonne im S und W16/28°

Neben sonnigen Phasen kommt es beim Durchzug von kompakten Wolkenfeldern gebietsweise auch zu leichtem Regen bzw. einigen Regenschauern. Am häufigsten scheint die Sonne ganz im Süden, dort wird es auch am wärmsten. Gegen Abend nimmt die Schauerneigung von Nordwesten her generell zu, vor allem im nördlichen Salzburg und in Oberösterreich sind auch einzelne Gewitterzellen möglich. Der Wind kommt vorzugsweise aus westlichen Richtungen, im Norden und Osten kann er auch fernab von Schauerlinien teils lebhaft auffrischen. Tageshöchsttemperaturen 21 bis 30 Grad. Heute Nacht: Von Westen erfasst in der Nacht eine Störungszone das Land. Damit ist es vom Abend bis weit in die Nacht hinein im Westen oft trüb und regnerisch. Gebietsweise fällt der Regen schauerartig und es sind auch einzelne Gewitterzellen möglich. Nach Osten zu lockert die Bewölkung öfters auf, allerdings sind selbst im Flachland kurze Regenschauer möglich. Ganz im Süden und Südosten bleibt es vielerorts noch weitgehend trocken. Der Wind weht alpennordseitig und im Nordosten oft mäßig bis lebhaft aus West, sonst bleibt er eher schwach. Tiefsttemperaturen 11 bis 18 Grad.
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