02. Jänner 2018 | 22:36 Uhr

Winter Schnee © Getty Images (Symbolbild)

Winter im Westen - 14 Grad im Osten

Der totale Wetter-Wahnsinn

Zum Jahresstart zeigt sich das Land wettertechnisch zwei­geteilt wie selten zuvor.

Winterwunderland versus Frühlingsgefühle, Regenwetter gegen jede Menge Neuschnee. Ausgerechnet in den ersten Tagen des neuen Jahres spielt das Wetter bei uns völlig verrückt. Der Grund: Gleich fünf (!) Tiefdruckgebiete (Josef, Horst, Ingmar, Burglind, Alja), die derzeit über oder um Österreich liegen und uns in den nächsten Tagen ordentlich zusetzen. Die Details:

  • Heftige Windböen. Nach gefrierendem Regen in der Früh müssen wir uns ab heute Mittag auf Windböen von bis zu 100 km/h einstellen. Für alle Regionen Österreichs mit Ausnahme des äußersten Südens und Nordostens gab die Zentralanstalt für Meteorologie und Geo­dynamik (ZAMG) bereits gestern eine Sturmwarnung heraus! Am heftigsten wird es im Nordosten von Vorarlberg und im Nordwesten Tirols.

Bis zu 50 Liter Regen pro Quadratmeter erwartet

  • Neuschnee. Im Westen sind bis Donnerstagfrüh dann wieder bis zu 50 Zentimeter Neuschnee möglich, überall sonst müssen wir sonst ab Mittag mit teils heftigen Niederschlägen rechnen. Wegen viel Neuschnee und dem teils heftigen Wind steigt auch die Lawinengefahr wieder deutlich.
  • Es wird wärmer. Am Donnerstag klettern die Thermometer auf bis zu 10 Grad, im Westen gibt es noch einmal Schnee, in der Nacht auf Donnerstag setzt sich dann im Norden und Osten wieder der Regen durch. Bis zu 50 Liter pro Quadratmeter können so laut Prognosen leicht zusammenkommen.

Am Wochenende kommt dank Föhn der Frühling

  • Frühlingsgefühle. Viel zu mild geht es dann am Freitag mit bis zu 13 Grad weiter. Am Samstag sind im Süden und Südosten sogar bis zu 14 Grad möglich, auch am Sonntag wird es an der Alpennordseite föhnig und noch mal bis zu 14 Grad warm!
  • Noch mal Schnee. In den ­Alpen dagegen wird es am Sonntag noch mal weiß. Insgesamt können so diese Woche hier noch mal 90 cm zusammenkommen!

Rekord-Kälte in USA +++ Extrem-Schnee in Alpen

Tausende Urlauber eingeschneit in den französischen Alpen, bis zu minus 40 Grad in den USA und sogar Teile der weltberühmten Niagarafälle sind eingefroren – nicht nur in Österreich (siehe links), sondern auch weltweit spielt das Wetter derzeit völlig verrückt. Jetzt fürchten amerikanische Meteorologen sogar: Die aktuelle Mini-Eiszeit könnte sich am kommenden Wochenende sogar noch einmal verschärfen. Sogar ein Schnee-Hurrikan wird befürchtet.

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Viele Wolken und einige Regenschauer. 8/15°

Ein Mittelmeertief sorgt für einen unbeständigen Dienstag. Die meiste Zeit ist der Himmel wolkenverhangen. Die Sonne zeigt sich nur selten, am ehesten in der Osthälfte kurz, ist durch Saharastaub allerdings etwas getrübt. Dazu regnet es vor allem im Westen und Süden häufig und teils auch länger anhaltend. Überall sonst gehen meist nur Regenschauer nieder. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1500m Seehöhe ganz im Westen und 2400m im Osten. Der Wind weht schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen. Tageshöchsttemperaturen 11 bis 18 Grad, mit den höchsten Werten im Osten. Heute Nacht: Die Nacht auf Mittwoch verläuft weitgehend bewölkt, Wolkenlücken gibt es nur wenige. In der ersten Nachthälfte regnet es häufig, ab Mitternacht geht es überwiegend trocken weiter. Die Schneefallgrenze liegt von West nach Ost bei 1800 bis 2400m Seehöhe. Der Wind weht nur schwach. Tiefsttemperaturen 3 bis 11 Grad.
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