02. Juni 2016 | 08:54 Uhr

ffm3.jpg © FF Michaelbeuern

Salzburg

Dauerregen: Land unter im Flachgau

Seit Dienstagnachmittag regnete es ununterbrochen. Dauereinsatz für die Helfer.

Anthering, Bürmoos, Michaelbeuern, Göming, Lamprechtshausen, Nußdorf, Oberndorf, St. Georgen, Mattsee, Bergheim, Obertrum, Seeham, Berndorf, Elixhausen, Schleedorf, Neumarkt, Seekirchen, Hallwang, Köstendorf, Henndorf, Elsbethen, Grödig, Anif und Eugendorf: allein bis Mittwoch zu Mittag mussten die Helfer mehr als 100 Mal ausrücken.

Insgesamt standen mehr als 420 Feuerwehrmänner im Dauereinsatz. Bäche und Gräben mussten von Verklausungen befreit werden, aus Häusern das Wasser aus den Kellern gepumpt werden. "Es gibt überall Überflutungen, die Häuser und Straßenunterführungen stehen unter Wasser", heißt es aus dem Landesfeuerwehrkommando. Die kleineren Flüsse im nördlichen Flachgau und auch im angrenzenden Oberösterreich, wie etwa die Oichten oder die Mattig, sind über die Ufer getreten.

Auch unsere Nachbarn sind betroffen. so musste der Notarzthubschrauber Christophorus 6 aus Salzburg nach Triftern ausrücken, weil dort mehrere Personen eingeschlossen waren.

Noch keine Gefahr
Hydrographische Dienste sagen über die Hochwassergefahr bei Salzach und Saalach: "Es besteht derzeit noch keine. Bei den großen Flüssen steigt der Wasserstand höchstens bis zur sogenannten Meldegrenze, also einen Meter über den Normalstand." Heute soll das Wetter wieder besser werden, am Nachmittag die Regenfälle nachlassen.
 

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Störungseinfluss, Schnee bis 900m, 3/9°

Tiefdruckeinfluss bringt recht verbreitet dichte Wolken sowie am Vormittag auch etwas Regen oder Schneefall, wobei der Schwerpunkt der Niederschläge an der Alpennordseite zwischen dem Tiroler Oberland und dem Mostviertel liegt. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 800 und 1100m Seehöhe. Am Nachmittag beruhigt sich das Wetter dann aber langsam und vielerorts lockert es noch auf, meist trüb bleibt es an der Alpennordseite. Generell wetterbegünstigt und zeitweise sonnig ist es ganz im Westen, im Südwesten und auch im äußersten Nordosten. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Bergland und im Süden auch lebhaft aus Nord bis Nordost. Frühtemperaturen minus 2 bis plus 6 Grad, Tageshöchsttemperaturen 5 bis 11 Grad.
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