17. Mai 2023 | 11:45 Uhr

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Entspannung in Sicht

Dauerregen: Bereits jetzt Mengen eines durchschnittlichen Mai

Von Dienstag bis Mittwochvormittag hat es in vielen Regionen Österreichs innerhalb von 24 Stunden zwischen 20 und 50 Millimeter geregnet.  

Wien. Bei Fraxern in Vorarlberg waren sehr kleinräumig sogar um die 90 Millimeter, teilte Geosphere Austria auf APA-Anfrage mit. Damit wurden in diesem Mai bereits jetzt zur Monatsmitte die Niederschlagsmengen eines durchschnittlichen gesamten Mai erreicht. In der Nacht auf Christi Himmelfahrt dürfte der Regen überall jedoch abklingen.

"Um die 50 Millimeter hat es in den letzten 24 Stunden zum Beispiel in Niederösterreich in St. Pölten, Lilienfeld und Langenlebarn geregnet und in der Steiermark in Bad Radkersburg und Leibnitz", erläuterte Alexander Orlik, Klimatologe bei Geosphere Austria. "So viel Regen in 24 Stunden gibt es in diesen Regionen durchschnittlich alle drei bis vier Jahre, meist in den Sommermonaten. In einem Mai sind derartige Regenmengen deutlich seltener und kommen nur alle zehn bis 20 Jahre vor", betonte der Experte.

Auf den Bergen schneite es am Mittwoch. 30 Zentimeter Neuschnee lagen in der Früh in den Hohen Tauern am Sonnblick (3.109 Meter Seehöhe) und bei der Rudolfshütte (2.317 Meter). Auf der Villacher Alpe (2.117 Meter) waren es 16 Zentimeter Neuschnee und am Feuerkogel in Oberösterreich (1.618 m) drei Zentimeter.

Entspannung in Sicht

Am Mittwochnachmittag setzten sich laut den Meteorologinnen und Meteorologen die Niederschläge noch in vielen Regionen fort, im Lauf der Nacht ist dann größtenteils Entspannung angesagt. Die kommenden Tage bringen nur noch vereinzelte Regenschauer und zumindest zeitweise zeigt sich auch die Sonne. Außerdem wird es deutlich wärmer, am Wochenende liegen die Höchsttemperaturen zwischen 20 und 26 Grad.

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Überwiegend trüb und oft Regen. 3/9°

Immer wieder ziehen Wolkenfelder über das Land, dazwischen gibt es aber auch zeitweise sonnige Auflockerungen, vor allem nördlich des Alpenhauptkamms. Im Laufe des Nachmittags setzt im Westen mit Kaltfrontdurchzug schauerartiger Niederschlag ein, bei einer Schneefallgrenze um 1200m. Zudem lebt dort mit Störungsdurchzug kräftiger, teils stürmischer Westwind auf. Sonst weht der Wind meist schwach bis mäßig aus eher Ost bis Süd und erst in den Abend- und Nachtstunden breitet sich der lebhafte bis starke Westwind ostwärts aus. Tageshöchsttemperaturen zwischen 5 und 13 Grad. Heute Nacht: Die Nacht verläuft in vielen Landesteilen zunächst dicht bewölkt und vor allem nördlich des Alpenhauptkammes regnet oder schneit es gebietsweise bei einer Schneefallgrenze zwischen 900m und 1300m Seehöhe. In der zweiten Nachthälfte lockert die Wolkendecke zeitweise auf, vor allem im Süden und im Nordosten des Landes. Der Westwind weht nördlich des Alpenhauptkamms vielfach lebhaft, in exponierten Lagen auch stark, nur im Süden und Südosten bleibt es schwach windig. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 2 und plus 6 Grad.
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